Sigmund Freud
Digitale Edition

Institutionelle Verankerung:
Wiener Psychoanalytische Vereinigung
Wiener Psychoanalytische Akademie

In Kooperation mit:
Seit 2014: Internationalen Psychoanalytischen Universität Berlin (Digitalisierung der Druckwerke Freuds)
Seit 2016: Wiener Arbeitskreis für Psychoanalyse

Gesamtleitung und für den Inhalt verantwortlich:
2013-2017: Christine Diercks
Salzgries 16/3
A-1010 Wien

 

ENTWICKLUNG DER DIGITALEN EDITION / MITARBEIT

Bei der Editionen der einzelnen Werke und Briefe werden alle daran beteiligten MitarbeiterInnen in ihren Funktionen genannt.

2009-2012
Christian Huber (2009, 2011): Erste Anregungen, Exposé, Vortrag zu einer historisch textkritischen Gesamtausgabe des Druckwerkes (Printversion)
Christine Diercks, Ernst Falzeder (2012): Konzept für eine digitale Gesamtausgabe einschließlich des Briefwerkes und der nachgelassenen Handschriften

Martin Gasteiner, Julian Roedelius: digitale Aspekte
Christine Diercks, Christian Huber, Julian Roedelius: [vorläufige] philologische Richtlinien
Ernst Falzeder, Michael Rohrwasser, Michael Schröter, Chris Tögel: Beratung
Organisation: Christine Diercks, Elisabeth Skale

2013-2014
Konzept Editionsplattform: Martin Gasteiner, Julian Roedelius, Christine Diercks
Technisches Konzept und technische Umsetzung: Julian Roedelius
Grafikdesign: Juliane Sonntag & Julian Roedelius
Umsetzung erste Version der Editionsplattform (Pilotstudie): Julian Roedelius,  Christine Diercks
Mitarbeit an der Pilotstudien, Lektorat: Christian Huber
Archivrecherche (Library of Congress, Washington), FotografInnen, LOC-excel-Datei: Julian Roedelius, Nina Rike Springer, Julia Grandegger
Bildbearbeitung, Datenverarbeitung: Eva Erhart, Christian Halvax, Caro Parth
Forschungsanträge: Liana Giorgi in Zusammenarbeit mit dem Team

Editionsteam Wien / Berlin 2015ff
Julian Roedelius: Bilderstellung, Bearbeitung, Design und Aufbau der Datenbank
Christian Huber: Philologische Richtlinien, Edition des Druckwerkes
Liana Giorgi : Beratung für Forschungsanträge

Christine Diercks unter Mitarbeit von Julian Roedelius, Christian Huber, Martin Gasteiner: Förderanträge
Caro Parth: Einspeisen der Faksimiles und Transkriptionen (EF), Übersetzungen
Eva Erhart: Einspeisen der Faksimiles und Transkriptionen, Citavi
Christian Halvax: Bildbearbeitung

Robert Lasser: Dateneingabe Handschriften, Druckwerk
Arakadi Blatow: Digitalisierung des historischen Druckwerkes
Ernst Falzeder: Beratung, Transkriptionen des Briefwerkes
Christine Diercks: Gesamtleitung, Edition der Autographen
Erste ehrenamtliche MitarbeiterInnen: Rohtranskriptionen, diplomatische Umschriften
Michael Schröter, Chris Tögel: Beratung

 

FINANZIERUNG

Die bisherige Projektentwicklung dankt sich der ehrenamtlichen Mitarbeit und der Finanzierung durch private und öffentliche Einrichtungen:
2006 – 2016: gefördert wurde. Das Editionsvorhaben hat sich aus der Wissenschaftsdatenbank www.psyalpha.net heraus entwickelt, die, in den letzten Jahren gemeinsam mit der digitalen Edition gemeinsam von der Wissenschaftsförderung der Stadt Wien (MA7)

Im Rahmen der Aufarbeitung und digitalen Erfassung des Archivs der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung, die von der Stadt Wien (MA 7) und dem Wissenschaftsministerium 2009–2012 mitfinanziert wurde, fanden Strukturentwicklungen und Digitalisierungen von Textquellen statt, die in das Editionsprojekt einfließen.
Die Wiener Psychoanalytische Akademie hat 2010/2011 die Finanzierung der Arbeiten an einem ersten Exposé für eine textkritische Edition des Druckwerkes Freuds übernommen, das 2011 im Rahmen einer Arbeitstagung zu Editionswissenschaft, Textkritik und Psychoanalyse („wie einen heiligen Text“) erstmals vorgestellt und von dem prominent besetzten Podium zum Teil wohlwollend und zum Teil sehr kritisch diskutiert wurde. Sie stellt weiters wichtige Infrastruktur zur Verfügung und hat die Edition 2015 mit einer finanziellen Zuwendung bedacht.

Die Sigmund Freud Gesellschaft unter dem Vorsitz von Bettina Reiter als Mitveranstalterin hat wesentlich zur Finanzierung der Arbeitstagung 2011 beigetragen.
2013/14 konnten dank der Förderung durch die Stadt Wien (MA 7) die Arbeiten an einem wissenschaftlichen Projektantrag für die Edition des Druckwerkes weitergeführt werden.

Die Finanzierung der konkreten Umsetzung der hier vorgestellten Edition (Archivrecherchen, Erstellung der Faksimiles in der Library of Congress in Washington, Entwicklung der Datenbank, Bearbeitung und Eingabe der Daten, Grafik) haben 2013, 2014 und 2015 großzügig die Mitglieder der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung übernommen.

Die Europäische Psychoanalytische Föderation (EPF) unterstützte 2015 die Faksimile-Ausgabe der Manuskripte finanziell.
Der Wiener Arbeitskreis für Psychoanalyse bedenkt das Vorhaben seit 2016 mit einer jährlichen finanziellen Unterstützung.

 

DIESE EDITION BAUT AUF DER ARBEIT VIELER AUF UND SETZT SIE FORT.

Der Geschichte der Dokumente und Sammlungen sowie deren Publikationen nachzugehen, ihren wissenschaftlichen Wert und die Leistungen der daran Beteiligten zu dokumentieren und angemessen zu würdigen, wird ein wichtiges Ziel von Forschungsarbeit im Kontext dieser Edition sein.

Alles, worauf diese digitale Edition heute zurückgreifen kann, dankt sich der archivarischen, wissenschaftlichen, verlegerischen und herausgeberischen Arbeit, die zu den bereits vorliegenden Sammlungen, Werk- und Einzelausgaben und den Forschungsergebnissen führten.
Ilse Grubrich-Smitis setzte 1993 mit "Zurück zu Freuds Texten“ Standards für die Bearbeitung der Handschriften Freuds. 
Vorbild sind ebenfalls viele Briefeditionen und die textkritischen Ausgaben von den Schriften Freuds.

Dass dieses Gesamtkonzept gedacht werden konnte, dankt sich auch dem Interesse, den persönlichen Anregungen von und nicht zuletzt auch der sehr kritischen Diskussion mit (in alphabetischer Reihenfolge) Ernst Falzeder, Stefan Goldmann, Ilse Grubrich-Simitis, Marina Leitner, Nadine Levinson, Ulrike May, Bettina Reiter, Roland Reuss, Michael Rohrwasser, Michael Schröter, David Tuckett, Peter Staengle und KD Wolff. Eine inhaltliche Verantwortung oder ein Einverständnis der hier genannten mit diesem Editionsvorhaben ist aus dieser Referenz nicht abzuleiten.

Dem Engagement der Freud Archivs und hier wieder insbesondere den unermüdlichen Bemühungen von Kurt Eissler um die Sammlung aller Autographen und Dokumente von und zu Sigmund Freud und vor allem auch der Unterstützung dieser Bestrebungen durch Anna Freud und vielen anderen ist es zu danken, dass für diese Form der Edition ein so umfangreicher Bestand von Autographen in der Library of Congress verfügbar war.
Ohne den offenen Zugang zu diesen Dokumenten, den die Library of Congress gewährleistet, hätte die digitale Ausgabe in dieser Form nicht konzipiert und umgesetzt werden können.

Die Edition des Briefwerkes wurde nur denkbar, weil Ernst Falzeder die Transkriptionen der unpublizierten Briefe Freuds, die er 1997/98 in der Library of Congress vorgefunden hat, großzügig dieser Edition zur Verfügung stellt.

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