Inhalt: 

1. Vorbemerkung
Zu diesen Richtlinien

Zur Personenbezeichnung

2. Zu den aufgenommenen Textsorten

3. Zur Sprache

4. HTML-Drupal-Eingabebefehle
Funktionszeile mit Formatierungsbefehlen

Drop down des Stil-Menüs
Sonderzeichen

5. Buchstaben, Zeichen
Diakritische Zeichen

Macron
Altgriechisches Alphabet
Weitere Satzzeichen und Sonderzeichen
Unleserliche Zeichen, unsichere Lesung

6. Formatierung          
Linksbündigkeit
Seite

Paginierung
Zeilenzählung
Werk-Titel, Titel der Manifestationen
Obertitel
Kapitel-Überschriften
Überschriften werden
Absatz
Zeilenumbrüche, Silbentrennung
Tabellen und Skizzen
Marginalien, Notizen und Angaben am Seitenrand
Fußnoten
Überschreibungen, Einfügungen
Streichungen
Änderung der Wortfolge
Einklebungen von Textstellen
Hervorhebungen (kursiv, fett, Unterstreichung, Sperrung)

7. Interpunktion
Komma

Nummerierung, Aufzählungen
Apostroph
Klammern
Anführungszeichen
Zu Viertelgeviertstrich (Kurzstrich) und Bindestrich-Minus
Miuszeichen (mathematisches Symbol)         
Bindestrich/Divis (verbindet Wörter)
Ergänzungsstrich
Geschützter Bindestrich
Silbentrennung am Zeilenende
Bedingter (weicher) Trennstrich, “weicher Zeilenumbruch”
Gedankenstrich / Halbgeviertstrich
Geviertstrich, Spiegelstrich
Abkürzungszeichen / Reduplikationsstrich / Geminationsstrich
Überstrich

 

9. Orthographie
Zur s-Schreibung

10. Abkürzungen

11. Namen von Patientinnen

12. Textformate
Besonderheiten bei Briefen

Besonderheiten bei Typoskripten
Besonderheiten bei historischen Druckwerken

Literatur

 

1. Vorbemerkung

Zu diesen Richtlinien

Diese Edition setzt sich zum Ziel, das Gesamt der Schriften von Sigmund Freud in einer, wissenschaftlichen Kriterien genügenden, primär digital publizierten Ausgabe zu erarbeiten, die auch sein Frühwerk, das Briefœuvre, die hinterlassenen Handschriften und die Miszellen einschließt und dabei die Kriterien einer historisch-kritischen Edition erfüllt.

  • Die philologischen Richtlinien legen die Regeln fest, nach denen in dieser Edition die Textquellen transkribiert werden.
  • Diese Richtlinien sind work in progress und in vieler Hinsicht informell gehalten.
  • In allgemein verständlicher Sprache verfasst und mit vielen Erklärungen versehen dienen sie auch für das interdisziplinär zusammengesetzte Editionsteam und die Leserschaft zur Einführung.
  • Textstellen in kursiver Schrift markieren noch offene Fragen.

Diese Richtlinien basieren auf einem Konzept, das 2013 in seinen Grundzügen angelegt und seither kontinuierlich weiterentwickelt wurde und sind Teil dieser einheitlichen wissenschaftlichen Kriterien, nach denen alle Texte von Sigmund Freud in dieser Ausgabe ediert werden. Im Rahmen des FWF-Forschungsvorhabens werden die zusätzlich erforderlichen Richtlinien für die Anwendung der Instrumente der Digital Humanities zur TEI-basierten Texterschließung entwickelt.

Zur Personenbezeichnung
In den diplomatischen Umschriften von Freuds Texten und Zitaten von Werken anderer Autorinnen werden die Personenbezeichnungen des Originals übernommen.
In den Texten der Herausgeberinnen der Edition wird im Plural das generische Femininum für die Bezeichnung von männlichen, weiblichen, nichtbinären und diversgeschlechtlichen Personen verwendet, im Singular das generische Maskulinum.

2. Zu den aufgenommenen Textsorten

Die Edition umfasst die gesamten Schriften von Sigmund Freud, dazu zählen nicht nur sein psychoanalytisches Druckwerk, sondern auch sein Frühwerk, sein Nachlass und seine gesamten Korrespondenzen. Die Manifestationen dieser Schriften liegen in Form von Druckwerken, Briefen, Typoskripten, Manuskripten, Notizen, Fragmenten, Skizzen, Entwürfen, Reinschriften, Druckfahnen, Berichten u. a. vor. Wenn die historische Textquelle im Original nicht überliefert oder zugänglich ist, werden auch Abschriften und Berichte darüber herangezogen.

Typografie und Produktionsästhetik

Die Form, in der die Textzeugnisse vorliegen, wird über die Faksimiles, in denen sie nach Möglichkeit in dieser Edition auch vorgestellt werden, abgebildet.

Zu den typografischen Aspekte des Druckwerkes,

Lettern, Satz, Schriftgröße, Zeilenabstand, sowie die Umschlags- und Seitengestaltung und die Beschreibung der verwendeten Papiersorten werden zugunsten des Inhaltes der Texte – vorderhand – vernachlässigt. An dieser Stelle kann vorerst nur auf die Untersuchungen von Christof Windgätter zur Umschlaggestaltung der Veröffentlichungen des ›Internationalen Psychoanalytischen Verlages‹ hingewiesen werden, den Freud 1918 angeregt und mitbegründet hatte.

Drucksorten

Seine Briefe schrieb Freud meist auf Briefpapier – mit gedruckt Briefkopf, auf dem sich in unterschiedlicher Ausformung jedenfalls Titel und Name, oder stattdessen ein Mongramm, meist dazu auch Adresse, Ordinationszeiten und der Absendeort Wien finden. Diese Drucksorten (Briefkopf und Papierformat) werden kategorisiert, die Angaben dazu finden sich in den Matedaten. Briefumschläge werden bei den Schreiben mit aufgenommen; nicht immer ist ihre korrekte Zurodnung zu einem konkreten Brief gesichwert; was auf ihnen geschreiben steht, wird transkribiert, aber als Textsorte werden die Umschläge nicht katgorisiert.

Freuds Handschrift

Zur Zeit Freuds bestanden im deutschen aber auch im skandinavischen Sprachraum die Kurrentschrift und die Lateinschrift nebeneinander und die Menschen waren in der Regel mit beiden Schriften vertraut. Außerhalb dieser Sprachräume fand die Kurrentschrift nicht Verwendung. In der gedruckten Form fand die Kurrentschrift im Fraktursatz Entsprechung und die lateinische Schrift im Antiquasatz. Deutsche Texte wurden seit dem 16. Jahrhundert meist in Fraktursatz gedruckt, fremdsprachige im Antiquasatz. Zudem wurde in Texten, die in Kurrentschrift waren, die lateinische Schrift für Hervorhebungen und Überschriften verwendet. Analog wurde – auch von Freud – die Schreibschrift eingesetzt.
Für die Verwendung der lateinischen Handschrift zur Verfassung deutschsprachiger Texte hatten sich in der lateinischen Schrift deutsche Umlaute, das lang ſ und das scharfe ß entwickelt. Diese Zeichen fanden sich bisher in den Textzeugnissen, die Freud in lateinischer Schrift verfasst nicht, das Rund-s hingegen schon.
Freud schrieb mit Vorliebe in Kurrentschrift. Es gibt eine Textstelle in den Fließ-Briefen, in der er betont, dass er nur gut denken und schreiben konnte, wenn er in dieser Schrift seine Gedanken zu Papier bringt.
Ausschließlich in lateinischer Schrift schrieb Freud vorwiegend im Verkehr mit fremdsprachigen Briefpartnerinnen.
In manchen Texten finden sich Zitate und Symbole in altgriechischer Schrift, die übernommen werden.

Ein entsprechender Vermerk, in welcher Schrift ein Text verfasst ist, findet sich in den Metadaten der Textquellen.
Einen Schriftwechsel bei Autographen von Kurrent in die lateinische Schrift vollzieht Freud zum Beispiel bei Überschriften oder wenn er Namen erwähnt, dies wird in der Regel nicht gesondert ausgezeichnet.
Wenn damit aber ein signifikanten Bedeutungswechsel angezeigt werden soll, wird die Passage, die in lateinischer Schrift geschrieben ist, durch kursive Schrifttypen gekennzeichnet und in den Begleittexten zum Werk kommentiert.
Diese Vorgangsweise wird nicht durchgehend ausgeführt, weil man die Schriftwechsel leicht übersieht. Auch die in lateinischer Schrift geschriebenen Überschriften in sonst kurrent verfassten Manuskripten werden - zumindest bislang – in der Regel nicht gesondert gekennzeichnet.
Freud schrieb meist mit Füllfeder, selten sind Texte mit Bleistift geschrieben. Es ist im Einzelfall zu prüfen und nicht immer zu klären, welche Markierungen und Zusätze, die etwa mit Bleistift, rotem oder blauem Fettstift erfolgten, von Freud selber oder aus der Druckerei stammen.
Hinzufügungen von fremder Hand (Unterstreichungen, Anmerkungen, Stempel, Angaben zu Schrifttypen, Seitenzahlen, etc.) werden in der diplomatischen Umschrift in der Regel nicht berücksichtigt, im Zweifel sind sie mit einem Kommentar versehen.
Manche Schreiben sind nach Diktat als Typoskript erhalten. Das wird in den Metadaten zur Quelle vermerkt und ist im Faksimile ersichtlich.

4

3. Zur Sprache

Die Schriften werden in der Sprache präsentiert und ediert, in der sie von Freud ursprünglich verfasst wurden. Das gilt auch für Begriffe und Textstellen, die in einer anderen Sprache notiert sind als der übrige Text.
Freud schrieb zumeist in Deutsch. Aber es gibt vereinzelt Schriften aus seiner Hand in Englisch, Französisch und Spanisch.
Er übersetzte auch vom Französischen und Englischen ins Deutsche.
Spätere Übersetzungen von Texten Freuds, die zu seinen Lebzeiten erfolgten, werden in weiterer Folge ebenfalls in diese Edition erfasst, aber nicht textkritisch ediert werden – mit Ausnahme von Textstellen, die Freud gesondert für die Ausgabe hinzugefügt hatte, diese werden im Variantenapparat verzeichnet.
Wurde von Freud zu diesen Übersetzungen eigene Vorworte verfasst, dann werden diese textkritisch beim entsprechenden Werk in der Originalsprache erfasst. Die Eingabebefehlen und die Bezeichnungen für die Navigation und Suche sind Deutsch, sie stehen potentiell aber auch Englisch zur Verfügung.
Die Anmerkungen werden in deutscher Sprache erstellt. Kommentare sind vorzugsweise, aber nicht ausschließlich in deutscher Sprache verfasst.
Es ist die Option angedacht, die ganze Website auf “Englisch” umzuschalten zu können, die Eingabebefehle liegen schon in Englisch vor.
Zusätzlich ist angedacht, zentrale einführende Texte in englischer Übersetzung anzubieten oder einen Link zu einem verlässlichen Übersetzungsprogramm beizustellen.

4. HTML-Drupal-Eingabebefehle

Es finden sich auf freud-edition.net derzeit für die diplomatische Umschrift beim Eingabefeld für die diplomatische Umschrift einer Manifestation folgende HTML-Drupal-Eingabebefehle, die als Vorbereitung für die TEI-Konvertierung, Kollationierung und Langzeitspeicherung bei den Umschriften für die Textauszeichnung Verwendung finden sollten:

Funktionszeile mit Formatierungsbefehlen

 

Drupal Befehl

markup html | tei

Tx

Formatierung entfernen

 

Stil

Inhalt > siehe nächste Tabelle

 

B

Bold / Fett gedruckt

<strong> | <tei:hi rend=”bold”>

I

Italics / Kursiv

<em> | <tei:hi rend=”italics”>

U

Underline / Unterstreichung

<u> | <tei:hi rend=”underline”>

X2

Tiefstellung

<sub> | <tei:hi rend=”sub”>

X2

Hochstellung

<sup> | <tei:hi rend=”sup”>

 

Verlinkung

 

 

Liste: Auszählungszeichen

<ul><li></li></ul> | <tei:list><tei:item>

 

Liste: Nummerierung

 

a1

Add a footnote

(ist nicht zu verwenden)

 

Zitatblock*

 

 

Bild einfügen

<tei:figure>

 

Tabelle einfügen

<table><tr><td> | <tei:table><tei:row><tei:celle>

 

Sonderzeichen: Siehe nächste Tabelle

 

 

*) Zitatblock“ ist ein ganzer Block mit Einzug, für längere Zitate, ändert aber auch die Schriftfarbe von normal auf grau/schraffiert. Es gibt im Stil-Menü ebenfalls eine Kodierung für Zitate.
Im Anmerkungsapparat wird es zudem eine Registerkategorie für „Zitate“ geben. Hier besteht also noch Klärungsbedarf.

Noch zu ergänzen sind Funktionen für:
Schriftfarbe
Text farblich markieren
Text hervorheben, wenn es dazu editorische NAmkerungen gibt
Text hevorheben, wenn es dazu Stellenkommentare gibt.

Drop down des Stil-Menüs

Ursprünglich im Menü waren:

Für die TEI-Konvertierung ergänzt

markup html | tei

Block Stile

Block Stile

 

Absatz

Absatz

<p> | <tei:p>

Titel

Titel

<p class=title> | <tei:head>

 

Untertitel

 

Überschrift 1

Überschrift 1

<h1> | <tei:head>

Überschrift 2

Überschrift 2

<h2> | <tei:head>

Überschrift 3

Überschrift 3

<h3> | <tei:head>

Überschrift 4

Überschrift 4

<h4> | <tei:head>

Überschrift 5

Überschrift 5

<h5> | <tei:head>

 

Marginalie

<span class=”marginalie_place”> | <tei:add place=[place]>

 

Marginalie Setzer

 

 

Absatz editorischer Kommentar

 

 

Fußnote Absatz

 

 

Fußnote Absatz ff

 

 

Endnote Absatz

 

 

Endnote Absatz ff

 

 

Fortgesetzter Absatz auf neuer Seite

 

 

Inline Stilart

 

Gelöschter Text

Gelöschter Text

<del> | <tei:del>

Eingefügter Text

Eingefügter Text

<ins> | <tei:add>

Überstrich (z.B. für abgekürzte Jahreszahlen)

Überstrich

<span class="overline"> | <tei:hi rend=”overline”>

Gesperrter Text

Gesperrter Text

<span class="smallcaps"> | <tei:hi rend=”smallcaps>

 

Zitat inline

 

Einfügung fremder Hand

Einfügung fremder Hand

<span class="insertion_foreign_handwriting"> | <tei:add hand="#hand_id">

 

Zeichen Einfügung

 

 

Zeichen Korrektur

 

 

Zeichen Absatz einfügen

 

 

Zeichen Absätze zusammenführen

 

 

Inline editorischer Kommentar

 

Änderung der Wortfolge

Änderung der Wortfolge

<span class="word_order"> | <tei:transpose>

 

Unsichere Lesung

<span class=”unclear_value1”> | <tei:unclear reason=”[values]”>

 

Prüfung erbeten

<span class=”checkme”> |

 

Seitenzahl (Druckwerk / Autograf?)

 

 

Endnote Nummerierung

 

 

Fußnote Nummerierung

 

„Inline Stilart“ ist nur eine interne Überschrift in der Box, die alle Auszeichnungen im Text (Unterstreichungen, Sperrungen etc.) definiert, keine direkte Anwendung.

Sonderzeichen derzeit:

! " # $ % & ' ( ) * + - . / 0 1 2
3 4 5 6 7 8 9 : ; < = > ? @ A B C
D E F G H I J K L M N O P Q R S T
U V W X Y Z [ ] ^ _ ` a b c d e f
g h i j k l m n o p q r s t u v w
x y z { | } ~ ¡ ¢ £
¤ ¥ ¦ § ¨ © ª « ¬ ® ¯ ° ² ³ ´ µ
· ¸ ¹ º » ¼ ½ ¾ ¿ À Á Â Ã Ä Å Æ Ç
È É Ê Ë Ì Í Î Ï Ð Ñ Ò Ó Ô Õ Ö × Ø
Ù Ú Û Ü Ý Þ ß à á â ã ä å æ ç è é
ê ë ì í î ï ð ñ ò ó ô õ ö ÷ ø ù ú
û ü ý þ ÿ Œ œ Ŵ Ŷ ŵ ŷ
α β γ δ ε ζ η θ
ι κ λ μ ν ξ ο π ρ σ τ υ φ χ ψ ω
⏎; ~;

So kündigt etwa das Sonderzeichnen „“ Einfügungen an, die Freud in seinen Manuskripten vorgenommen hat; die Geminationsstriche für „m“ und „n“ finden sich hier ebenso wie das „Anführungszeichen unten“.

Die wichtigsten Sonderzeichen
Das öffnende Anführungszeichen im englischen und US-amerikanischen Schriftsatz ist mit dem schließenden deutschen identisch.
Das schließende einfache englische Anführungszeichen und das  typographischen Apostroph sind identisch. , Das deutsche einfache öffnende Anführungszeichen sieht wie das Komma aus, ist aber typografisch zu differenzieren.  

 

 

 

Deutsches doppeltes Anführungszeichen oben“
Left Double Quotation Mark: U+201C
Im Englischen als öffnendes Anführungszeichen verwendet

 

 

 

Deutsches doppeltes Anführungszeichen unten“

 

 

 

Deutsches doppeltes Abführungszeichen

 

 

 

Sekundenzeichen, Doppelprime: U+2033

 

 

 

Deutsches einfaches Anführungszeichen oben
SINGLE HIGH-REVERSED-9 QUOTATION MARK
Unicode: U+201B; HTML: &#8219;

 

 

 

Deutsches einfaches Anführungszeichen unten
Windows: Umschalt + AltGr + B  = []

Mac OS: ⌥  + S = []

,

 

 

 

Beistrich / Komma

 

 

 

Deutsches einfaches Abführungszeichen (sieht aus wie ein eine 6)
Windows: Umschalt + AltGr + V  = []
Mac OS: ⌥  + # = [‘]

 

 

 

Apostroph (sieht aus wie eine 9)
Unicode: U+2019)
Windows durch Alt+0146 auf dem Ziffernblock

Mac OS X bei deutscher Tastaturbelegung mittels ++#,

 

 

 

Minutenzeichen, Prime  U+2032

»

«

 

 

Französische doppelte Anführungs- und Abführungszeichen

 

 

Französische einfache Anführungs- und Abführungszeichen

2

3

 

Einfügungszeichen (1., 2., 3. Einfügung)

-

 

Viertel-, Halb- und Geviertstrich

|

/

 

\

 

senkrechter Strich, Pipe; Schrägstrich, slash; Backslash

>

<

 

 

Mathematisches Zeichen für „größer als“ und „kleiner als“

+

-

=

 

Plus, Minus, Geichheitszeichen,

 

 

Unendlich; Summe

*

 

 

geboren / gestorben

ƒ

 

 

 

Währungszeichen für Florin (macOS: Alt+F)

 

 

 

Euro; es gibt keine standardisierte Abkürzung für Euro-Cent

£

p

 

 

1 Britisches Pfund (€)  ha(¢)t 100 Pence (p)

$

¢

 

 

1 Dollar ( $) hat 100 Cent (¢)

 

 

Geminationsstrich (Verdoppelungsstrich)

©

®

 

Copyright (Urheberrecht), Registered (registrierte Marke)Trademark

 

 

 

 

 

 

Eingabe-Symbol; Absatzzeichen (macOS: Alt + 3)

¼

½

¾

 

 

 

5. Formatierung

Linksbündigkeit

In den diplomatischen Umschriften werden die Inhalte – stilslchweigend – fast ausnahmlos linksbündig gestzt.

Seite, Absatz, Zeile, Überschriften

Die diplomatische Umschrift erfolgt seitengetreu, das heißt die Seitenumbrüche werden übernommen. Der Text wird jedoch in jedem Falle stillschweigend linksbündig und mit Flatterrand formatiert.
Der Zeilenumbruch und die Absätze werden originalgetreu übernommen.
Sonst werden nach Möglichkeit das Layout und die Gliederung der Originaltexte übernommen.

Für den Seitenumbruch ist kein gesonderte Quellcode erforderlich, die Kennzeichnung erfolgt im Rahmen der TEI-Auszeichnung automatisch.

Paginierung im Original

Im handschriftlichen Nachlass (einschließlich der Druckvorstufen) sind die Seiten oft mit Seitenzahlen (in fremder Hand?) versehen. Diese Seitenzahlen werden übernommen und einheitlich am linken oberen Rand (ohne Klammer) wiedergegeben, danach wird ein harter Zeilenumbruch gesetzt.
Wie im Rahmen der TEI-Formatierung die Seitenzahlen von Autografen verarbeitet werden (automatisiert oder gesetzt), ist noch zu definieren.
Paginierung bei Briefen: Briefe haben im Text in der Regel keine Paginierung. Sie wird elektronisch neben dem Feld für die diplomatische Umschrift dazugefügt werden.
Paginierung beim Druckwerk: Die Seitenzahlen werden übernommen und einheitlich am linken oberen Rand (ohne Klammer) wiedergegeben, danach wird ein harter Zeilenumbruch gesetzt.

Zu klären ist noch: Wenn sich auf einer Seite keine Paginierung findet (wenn sich der Titel auf einem eigenen Blatt steht, oft auch bei der ersten Seite eines Textes) wird die Seitenzahl entweder nicht ergänzt – oder in eckige Klammer stillschweigend ergänzend gesetzt?

Werk-Titel, Titel der Manifestationen, Überschriften, Rubrik

Werktitel sind von den Herausgeberinnen gesetzt.
Die Titel und Überschriften der Werkmanifestationen werden in Hinblick auf Orthografie und Zeichensetzung vom Original übernommen und mit der entsprechenden Drupal-Auszeichnung ›Titel‹ versehen.
In Werkausgaben sind die darin veröffentlichten Texte of zusätzlich noch mit lateinischen Buchstaben nummeriert, diese werden stillschweigen weggelassen.

Die Kategorie "Obertitel" wird übernommen, da  in einigen Fällen innerhalb eines Sammelwerkes Texte unter einem Obertitel vereinigt wurden.
Ähnliches gilt für die Kategorie "Rubrik".

Überschriften

Die Überschirften werden stillschweigend hierarchisiert (Titel, Untertitel, Ubewchrift 1, 2, ...) und mit der entsprechenden Droupal-Eingabefunktion im Stil-Menü gekennzeichnet und nachgebildet.
Kapitel-Überschriften werden
(stillschweigend) linksbündig und mit einem harten Zeilenumbruch ausgeführt, es folgt ihnen im digitalen Schriftbild daher eine Leerzeile.

Absatz

Die diplomatische Umschrift erfolgt absatzgetreu.
Bei Autografen sind Absätze bei Freud oft dadurch charakterisiert, dass der Text der ersten Zeile des neuen Absatzes etwas weiter nach links außen versetzt ist. In der diplomatischen Umschrift werden bei der Absatzformatierung – stillschweigend – keine Ein- und Ausrückungen vorgenommen.
Die Absätze werden mit einem harten Zeilenumbruch („enter“) ausgeführt, es folgt ihnen im digitalen Schriftbild daher eine Leerzeile.

Der Quellcode <p> für Absatz muss nicht gesondert eingegeben werden.
Geht ein Absatz über das Seitenende hinaus auf der nächsten Seite weiter, wird der auf der nächsten Seite befindliche Teil des Absatzes markiert und mit dem Stile-Befehle ›Fortgesetzter Absatz auf neuer Seite‹ ausgezeichnet.

Stellen, die einen neuen Zeilenanfang erfordern aber keinen neuen Absatz bilden, werden mit einem weichen Zeilenumbruch darstellen, will man diesen aber generell aufheben, wird auch dieser Zeilenanfang aufgelöst, da bislang in den diplomatischen Umschriften nicht differenziert wird zwischen einem weichen Zeilenumbruch über Minus+Shift, einem bedingten Trennstirich (SHY) und einem geschützten Bindestrich.
 

Zeilenumbrüche, Silbentrennung

Die Zeilengenauigkeit wird eingehalten. Bei Zeilenumbrüchen werden – im Gegensatz zu Absätzen – weiche Zeilenumbrüche gesetzt. Silbentrennungen am Zeilen- und Seitenende werden übernommen.
Die Silbentrennung am Zeilenende wird einheitlich mit einem einfachen Bindestrich geschrieben (Minus + Shift).
Freud verwendet manchmal einen Doppelstrich.
Das Minuszeichen wird bei Silbentrennung am Zeilenende (stillschweigend) jedenfalls gesetzt, auch wenn Freud kein Abtrennungszeichen setzt oder ein doppeltes verwendet.

Tabellen und Skizzen

Diese werden grafisch und in ihrer Beschriftung originalgetreu nachgebildet.
Technischen Fragen zur Darstellung und Umschrift von Tabellen und Skizzen sind noch zu lösen.

Marginalien, Notizen und Angaben am Seitenrand

Marginalien werden mit der entsprechenden Drupal-Eingabefunktion im Stil-Menü gekennzeichnet. Noch offen ist die Handhabung von

  • Langen Einfügungen
  • Einfügungen in Form von eingeklebten Zusätzen
  • Randnotizen Freuds
  • Randbemerkungen durch den Autor – z.B. bei Druckfahnen (Druckvorstufen eines Werkes), in Typoskripten (Druckvorstufen eines Werkes), oder in Druckwerken anderer Autorinnen.
  • Anmerkungen zu Seitenangaben, Hinzufügungen, die – was nicht immer zu bestimmen ist, entweder von Freud oder Herausgebern bzw. Druckern stammen.

Fußnoten

Fußnotensind in Freuds Texten im Zahlenformat, mit Sternchen und andern Zeichen – mit und ohne Klammer – angezeigt, was in der dipmomatischen Umschrift zeichengetreu abgebildet wird; die Hochstellung der Anzeige einer Fußnote wird stillschweigend vereinheitlicht.
Wenn in der handschriftlichen Version einer Manifestation Fußnoten gesetzt sind, werden diese in der diplomatischen Umschrift in der Formatierung des Originals übernommen und vorerst nicht als solche gekennzeichnet.

Bei gedruckten Texten werden die Fußnoten mit der entsprechenden Drupal-Eingabefunktionen im Stil-Menü gekennzeichnet:
Fußnote Absatz
Fußnote Absatz ff
Endnote Absatz
Endnote Absatz ff
Endnote Nummerierung
Fußnote Nummerierung

Auszeichnung einer Fußnote bzw. Endnote:
Im Text wird die Anzeige der Fußnote mit dem Eingabebefehl "Fußnote Nummerierung" ausgezeichnet.
Dann wird an der ensprechenden Stelle am Seitenende dieses Fußnotenzeichen ebenfalls gesetzt und neuerlich mit "Fußnote Nummerierung" ausgezeichnet.
Dann wird der Text der Funote eingesetzt und zusammen mit dem Fußnotenzeichen mit dem Eingabebefehl "Fußnote Absatz" ausgezeichnet.
Wird der Text der Fußnote auf der nächsten Seite fortgeführt, dann wird dort die entpsrechende Textpassage mit dem Eingabebefehl "Fußnote Absatz ff" ausgezeichnet.
Die Auszeichnung einer Endnote erfolgt analog zum Vorgehen bei Fußnoten.

Überschreibungen, Einfügungen

Bei Überschreibungen wird in der Regel nicht versucht, überschriebene Buchstaben zu entziffern und die Überschreibung wird auch nicht gesondert ausgezeichnet. In besonderen Fällen erfolgt eine gesonderte editorische Anmerkung.
Kurze Einfügungen (oberhalb und unterhalb der Zeile wird nicht differenziert) werden mit der entsprechenden Drupal-Eingabefunktion im Stil-Menü gekennzeichnet und sind hochgestellt.
Einfügung fremder Hand: Wenn sich in einem Manuskript neben Freuds Handschrift noch von anderer Hand etwas geschrieben findet, wird das mit dem entsprechenden Befehl aus dem Stil-Menü codiert.

Streichungen     

Streichungen von ganzen Textpassagen, wie es bei Reinschriften üblich ist, werden nicht nachgebildet. Streichungen von Worten und Buchstaben im Sinnen von Korrekturen bedeuten, werden mit der entsprechenden Drupal-Eingabefunktion im Stil-Menü gekennzeichnet und nachgebildet.
Wort: gestrichenes Wort
b: gestrichener Buchstabe

Änderung der Wortfolge

Bei Änderungen der Wortfolge durch Freud in den Autographen wird die von ihm gewünschte Wortfolge in der Umschrift geschrieben und mit der Formatvorlage “Änderung der Wortfolge” aus dem Drupal-Stil-Menü ausgezeichnet.

Einklebungen von Textstellen

In wenigen Fällen (etwa bei Entwürfen) verfasste Freud Einfügungen, die er dann an ansprechender Stelle im Text einklebte und darunter die Stelle markierte, an der diese dann eingesetzt werden sollten.

In einem ersten Schritt wird die ursprüngliche Textseite diplomatisch markiert, wobei der eingeklebte Textteil weggeklappt ist.
In einem zweiten Schritt erfolgt die Transkription der eingeklebten Stelle – gesondert auf einer zweiten Seite. (Ggf. wird dann auch noch die Rückseite des eingeklebten Zettels berücksichtigt.)
In einem nächsten Schritt wird dann die Hinzufügung an die von Freud vorgesehen Stelle gesetzt werden und mit einem noch zu definierenden Formatvorlage aus dem Drupal-Stil-Menü ausgezeichnet. Für den Textvergleich wird nur der korrigierte Text verwendet.

Hervorhebungen (kursiv, fett, Unterstreichung, Sperrung)

Diese Hervorhebungen werden vom Original übernommen.
Für kursiv, fett und Unterstreichung gibt es auf der Eingabeleiste die entsprechenden Drupal Formatvorlagen.

Sperrungen kommen im handschriftlichen Nachlass nicht vor. In Reinschriften wurden.
Unterstreichungen in Druckvorstufen (Hervorhebungen von Textstellen oder Namen) im gedruckten Werk selbst oft mit einer Sperrung oder Kursivsetzung wiedergegeben.
Für Sperrungen findet sich im Stil-Menü der entsprechende Eingabebefehl. Bei der Sperrung ist das entsprechende Wort, die entsprechende Textstelle vom ersten Buchstaben bis zum letzten Buchstaben zu markieren, die davor oder dahinter folgende Lehrstelle ist nicht zu markieren.
Im Drupal-Format ist der gesperrte Text formal nicht ganz korrekt abgegrenzt von nicht entsprechend formatierten Text. Es ist ungewiss, ob das zu beheben sein wird.

6. Interpunktion

Offensichtliche Satz- und Interpunktionsfehler werden bei der diplomatischen Umschrift der entsprechenden Werk-Manifestation und im Briefwerk nicht korrigiert, sondern laut Vorlage übernommen.
Aber die Zeichen werden nicht nach dem originalen Schriftbild (also ob dieser Strich länger oder kürzer erscheint), sondern in Hinblick auf die Funktion typografisch korrekt gesetzt.

Ausnahme sind die stillschweigende

  • Vereinheitlich des Zeichens für Silbentrennung, Bindestriche, die einheitlich als Halbgeviertstriche gesetzt werden,
  • Wenn in einer Druckschrift mehrere Punkte gesetzt werden, dann wird zwischen diese jeweils ein Leerzeichen gesetzt.
  • Klammern: Setzt Freud in seinen Handschriften eine Klammer, wird diese immer stillschweigend durch eine runde Klammer abgebildet. Fehl die zweite Klammer, wird sie nicht ergänzt.

Offensichtliche Satz- und Interpunktionsfehler werden bei der diplomatischen Umschrift der entsprechenden Werk-Manifestation und im Briefwerk nicht korrigiert, sondern laut Vorlage übernommen.
„Falsche” Setzung und Auslassungen von Satzzeichen werden originalgetreu wiedergegeben.
Eine Ausnahme bildet am Satzende das fehlende Zeichen für Silbentrennung, dieses wird stillschweigend ersetzt.

Punkt: Satzzeichen und Auslassungspunkte

Wenn mehrere Punkte im Text stehen, dann wird zwischen ihnen immer ein Leerzeichen gesetzt. Wenn diese Punkte sich aber an den Punkt, der das Satzende markiert, anschließen, dann folgt dieser Punkt als Satzzeichen dem letzten Wort des Satzes ohne Leerzeichen, aber die anderen sind von ihm und voneinander von einem Leerzeichen getrennt. 

Komma

Die kommasetzung wird originalgetreu übernommen.
Wird bei einem Druckwerk die OCR-FAssung korrigiert, werden dort oft typografisch nicht korrekte Zeichen für das Komma gesetzt, die zu korrigieren sind. Dazu muss man den Text in ein anderes format transformieren, in dem dies als Fehler angezeigt wird, da die Zeichen optisch nicht zu unterschieden sind

Freud setzt die Satzzeichen oft sehr tief, so dass man sie bei der Transkription dann auch leicht übersehen kann. Freud lässt sie auch immer wieder weg, das gilt insbesondere für das Komma (den Beistrich) am Zeilenende, da ihm das Zeilenende als ausreichende Zäsur dient. Das wird in der diplomatischen Umschrift nicht ergänzt.

Freud folgte in seinen Handschriften und Briefen auch sonst nicht konsequent den damals gebräuchlichen Regeln zur Interpunktion.
Zur Setzung des Kommas stellte Adelung (1782) fünf Regeln auf, danach hat ein Komma bei Einschüben, bei Appositionen, bei konjunktionalen Nebensätzen, bei Relativsätzen und bei Aufzählungen zu folgen. Die fünfte Regel bei Aufzählungen lautete bei ihm: "Zwischen mehreren Subjecten und Prädicaten, ingleichen zwischen mehreren Bestimmungswörtern, wenn sie nicht mit und oder oder verbunden sind. Zwischen mehreren Subjecten: Ehre, Gut, Leben, kurz, alles ist in Gefahr. Zwischen mehrern  Prädicaten: ich habe ihn gesehen, gesprochen,[1] und umarmet. Zwischen mehrern Bestimmungen,es seyn Adjectiva oder Adverbia: ein fleissige, tugend-hafter, wohlgesitteter, junger Mench; er war groß, reich, wohl gebildet und geehrt. Einzelne Begriffe, welche mit und oder oder verbunden werden, bedürfen keines Comma, wohl aber ganze Sätze.“ (Adelung 1782/1971, 795)
Den Höhepunkt der Regelquantität bildet zu jener Zeit jedoch die Lehre von der Interpunktionvon Johann Friedrich Heynatz (1782/2006). Auf 67 Seiten wird ein Regelwerk der Interpunktion präsentiert, welches nahezu alle nur erdenklichen Gebrauchsmöglichkeiten der einzelnen Satzzeichen darlegt.
Übersichtlichere Regeln finden sich wiederum in Druckhandbüchern dieser Zeit.
Die Normierung der Interpunktion im 19. Jahrhundert geht vor allem von Heyse (1849/1972) und Duden (1876, Schulorthographie 1881) aus.       
Masalon (2014, 163) fasst zusammen: „Mit dem 19. Jahrhundert hat sich die Interpunktion im Bereich redigierter/gedruckter Texte so weit entwickelt und etabliert, wie sie zu einem Großteil mit der heutigen vergleichbar wäre.“

[1] Das Komma nach „gesprochen“ wäre demnach eigentlich als ein (Druck-)Fehler anzusehen.

Nummerierung, Aufzählungen

Diese ist bei Freud in Manuskripten oft inkonsistent. Diese Inkonsistenz wird in der diplomatischen Umschrift übernommen. Die Nummerierung wird über im fAlle von Fußnoten den Drupal-Eingabebefehl ausgezeichnet. 

Apostroph

Die Setzung hat je nach Funktion mit dem typografisch richtigen Zeichen zu erfolgen. Das gilt für alle Umschriften. Falsche Setzungen fallen zwar mitunter im Text nicht auf, sind aber trotzdem jedenfalls zu vermeiden.
In Werktiteln wird die Setzung des Apostrophs durch ein falsches Zeichen nicht übernommen und muss in folgender typografisch korrekten Weise gesetzt werden.
 
Wird bei einem Druckwerk die OCR-FAssung korrigiert, werden dort oft typografisch nicht korrekte Zeichen (einfaches Anführungszeichen oben) für das Apostroph gesetzt, die zu korrigieren sind. Dazu muss man den Text in ein anderes Format transformieren, in dem dies als Fehler angezeigt wird, da die Zeichen optisch nicht zu unterscheiden sind.

Zeichen

Bezeichnung

Apple

unicode

’           

Apostroph (typografisch korrekt)

Alt + Shift +#

U+2019

Zur Geschichte der Verwendung des Apostrophs:

Der Apostroph ist mindestens seit dem 17. Jahrhundert als Auslassungszeichen und zur Markierung des Wortstammes in Verwendung. Ende des 18. Jahrhunderts setze Johann Christoph Adelung den Apostroph zur Deklination von Eigennamen und in manchen Fällen als Plural-Apostroph ein. Bis Ende 19. Jahrhunderts war die Genitiv-Apostroph-Verwendung üblich (Johann Christian August Heyses, 1849) Gebräuchlich wurde auch später die Verwendung des Apostrophs bei Handelsmarken (Beck’s Bier, gegründet 1873).
Ende des 19. Jahrhunderts sprachen sich Jacob Grimm und Konrad Duden (1880) gegen den Genitiv-Apostroph aus. So wurde 1893 in der 25. durch Otto Lyon überarbeiteten Auflage des Heyse’schen Lehrbuchs der deutschen Sprache die Verwendung des Genitiv-Apostrophs bei Eigennamen nicht mehr gefordert und nur noch für Namen, die auf „s“ enden, gutgeheißen (ebd. S. 577). (Johann Christian August Heyse: Deutsche Grammatik oder Lehrbuch der deutschen Sprache, umgearbeitet von Otto Lyon (1893). In der Reform der deutschen Rechtschreibung von 1901 wurde Verwendung des Genitiv-Apostrophs für regelwidrig erklärt. Wer vor 1901 schreiben gelernt hatte, verwendete häufig weiterhin den Apostroph, wie etwa Thomas Mann, Friedrich Nietsche und Sigmund Freud.
Mit der Reform der deutschen Rechtschreibung von 1996 gilt der Apostroph bei Personennamen auch dann wieder als richtig, wenn man mit ihm keine Auslassung kennzeichnet, sondern die Grundform von der Genitivendung -s (oder auch dem Adjektivsuffix -sch) abtrennt und damit verdeutlicht. (Einstein’sche Relativitätstheorie).

Literatur:
Quelle dieser Zusammenfassung: https://de.wikipedia.org/wiki/Apostroph [2021-12-09]
Adelung, Johann Christioph (1774-1786): Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart. 5 Bände;
Adelung, Johann Christoph (1774-1786): Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart. 2. Aufl. Leipzig 1793–1801, 4 Bände, Supplementband 1818.
Duden, Konrad (1880): Vollständiges Orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache.
Heyse, Johan Christ.  August (1849): Deutsche Grammatik oder Lehrbuch der deutschen Sprache.
Heyse, Johan Christ.  August (1849): Deutsche Grammatik oder Lehrbuch der deutschen Sprache. Fünfundzwanzigste Auflage der Schulgrammatik Heyses. vollständig umgearbeitet von Otto Lyon. Hannover/ Leipzig 1893, S. 577.
https://archive.org/details/drjohchristaughe00heysuoft/page/576/mode/2u…]

Klammern

Wenn Freud in einem handschriftlichen Text Klammern setzt so unterscheiden sich die an den Anfang gesetzten mitunter von der schließenden Klammer, Freud verwendet dazu einen Strich, eckige und runden Klammern.
Es werden in der Umschrift stillschweigend ausschließlich runde Klammern gesetzt, um zwischen editorischen Eingriffen in den Text, die in eckige Klammern gesetzt sind, und den Klammern, die Freud verwendete, zu unterscheiden. Fehlt die schließende Klammer im Original, wird diese auch in der Umschrift nicht ersetzt.

Zeichen

Bezeichnung der Klammern

Apple

windows

unicode

(

Klammer auf

Shift + 8

 

 

)

Klammer zu

Shift + 9

 

 

[

eckige Klammer auf

Alt + 5

 

 

]

eckige Klammer zu

Alt + 6

 

 

{

geschwungene Klammer auf

Alt + 8

 

 

}

geschwungene Klammer zu

Alt + 9

 

 

Anführungszeichen

Anführungszeichen werden analog zum Original gesetzt.

Zeichen

Bezeichnung

Apple

windows

Deutsches Anführungszeichen unten

Alt + Shift + W

AltGr + V

deutsches Anführungszeichen oben

Alt + 2

AltGr + B

deutsches einfaches Anführungszeichen unten

Alt + s

 Umschalt + AltGr+V

deutsches einfaches Ausführungszeichen oben

Alt + #

 Umschalt + AltGr+B

»

französisches Anführungszeichen Anfang

Alt + Shift + Q

AltGr + Y

«

französisches Ausführungszeichen Ende

Alt + Q

AltGr + X

französisches einfaches Anführungszeichen Anfang

Alt + Shift + N

 Umschalt + AltGr+Y

französisches einfaches Ausführungszeichen Ende

Alt + Shift + B

 Umschalt + AltGr+X

Diplomatischen Umschriften werden zeichengetreu ausgeführt.
Wird bei einem Druckwerk die OCR-Fassung korrigiert, werden dort oft typografisch nicht korrekte Zeichen für das deutsche Anführungszeichen oben  gesetzt, die zu korrigieren sind. Dazu muss man den Text z. B. in ein Word-Dokument transferieren, wo das als Fehler angezeigt wird – optisch ist das oft nicht zu unterschieden.

Zu Viertelgeviertstrich (Kurzstrich) und Bindestrich-Minus

Das Zeichen Bindestrich-Minus wurde mit der Schreibmaschine eingeführt. Man unterschied nicht typografisch zwischen den Zeichen und Bindestrich, Gedankenstrich und Minuszeichen wurden über den gleichen Tastenanschlag wiedergegeben.
Auf dem Computer wurde dies im Alltagsgebrauch übernommen.
In der Grafik und m Druckereigewerbe – jetzt eben auch in der textkritischen Edition – differenziert man.
In der Typografie ist der Viertelgeviertstrich ein waagerechter Strich, ein Geviert lang.

Minuszeichen (mathematisches Symbol)

In Verwendung als mathematischer Operator (Subtraktion), als Vorzeichen (unäres Minus) für einen Fehlbetrag und als Vorzeichen für negative Zahlen.
In der Typografie ein Kurzstrich (Viertelgeviertstrich)
Eingabebefehl typografisch korrekt

 

macOS

Windows

Html-code

unicode

Minuszeichen

minus

minus

 

U+2212

Bindestrich/Divis (verbindet Wörter)

In der diplomatischen Umschrift wird in Hinblick auf die Funktion als Interpunktion (und nicht nach dem Schriftbild) eine Unterscheidung zwischen Gedankenstrich und Bindestrich getroffen.
Eingabebefehl bisher: Minustaste
[Eingabebefehl typografisch korrekt – wird aber nicht praktiziert]

 

macOS

Windows

Html-code

unicode

Bindestrich/Divis

 

 

 

U-2010

Vor und nach dem Bindestrich setzt man nie ein Leerzeichen.
Verwendung:
Der Bindestrich / Viertelgeviertstrich (verbindet Wörter)
Verwendung:

  • Zusammensetzungen mit Abkürzungen, Einzelbuchstaben und Ziffern (Dipl.-Psych., H-Milch, i-Punkt, 100-prozentig)
  • Substantivisch gebrauchte Wortgruppen (das Entweder-oder)
  • Zusammensetzungen aus gleichrangigen Adjektiven (manisch-depressives Verhalten)
  • Zusammensetzungen mit Wortgruppen (Kopf-an-Kopf-Rennen)
  • Zusammensetzungen mit Eigennamen als hinterem Bestandteil (Möbel-Schmidt)
  • Zusammensetzungen gleichberechtigter Eigennamen (Rheinland-Pfalz)
  • Koppelungsstrich bei zusammengesetzten Wörtern, zu deren Verdeutlichung (Technik-Seminar)
  • Aus dem Englischen stammende Substantivierungen aus Verb plus Adverb (Make-up, Stand-by)
  • Ergänzungsstrich (Hoch- und Tiefbau)
  • Formalisierte Datumsschreibweise (2919-12-26)

Ergänzungsstrich

Bei zwei oder mehreren aufeinanderfolgenden Wörtern, die entweder das Grundwort oder das Bestimmungswort teilen, kann dieses geteilte Wort durch einen Ergänzungsstrich eingespart werden: Grund- und Ergänzungswort; Grünspechte und -finken.
Eingabebefehl bisher: Minustaste
[Eingabebefehl typografisch korrekt – wird aber nicht praktiziert]

 

macOS

Windows

Html-code

unicode

Ergänzungsstrich

 

 

 

 

Geschützter Bindestrich

Dieser wird eingesetzt, wenn nach einem Bindestrich kein automatischer Zeilenumbruch stattfinden darf – zur Unterscheidung vom weichen Trennstrich.
Eingabebefehl bisher: fehlend, ebenfalls Verwendung der Minustaste

[Folgender  macOS Eingabebefehl typografisch korrekt funktioniert aber nicht auf der Website der Edition.]

 

macOS

Windows

Html-code

unicode

Geschützter Bindestrich

?

?

 

U+2011  [mit Tastenkombination Alt + C]?

 

Bedingter (weicher) Trennstrich, “weicher Zeilenumbruch”

Wenn am Zeilenende das Wort getrennt, also an der Trennstelle umbrochen wird, erscheint an dieser Stelle am Zeilenende ein Trennstrich. Wird das Wort nicht umgebrochen, wird kein Trennstrich dargestellt.
Die Silbentrennung am Zeilenende erfolgt derzeit über Minus + Shift + Enter.

OCR-Lesungen und unsere bisherigen weichen Zeilenumbrüche insgesamt verwenden das Minuszeichen. Kann man ein Programm schreiben, dass dieses Minus automatisiert ersetzt?
Oder belassen wir es dabei – auch weil die OCR Lesung das durchgängig einsetzt.- Der Schaden wäre nur, dass ab und an ein Wortgebilde mit einem Minuszeichen am Zeilenrand bei Aufhebung des weichen Zeilenumbruchs dieses Minus verliert, was man dann noch korrigieren müsste.
Typografisch korrekt für den weichen Zeilenumbruch wäre die Verwendung des Html Code: “shy”
Eingabebefehl typografisch korrekt

 

macOS:

Windows

Html-code

unicode

Bedingter, weicher Trennstrich

Minus + Shift + Enter

 

shy

U+00AD

Gedankenstrich / Halbgeviertstrich

Hat trennende Funktion, dient der Gegenüberstellung.
Eingabebefehl typografisch korrekt

 

macOS

Windows

Html-code

unicode

HAlbgeviertstrich / Gedankenstrich

Alt + minus

Alt + 0150

 

U-2013

Vor und nach dem Gedankenstrich ist ein Leerzeichen zu setzen.
Verwendung:

  • Einschub in Sätzen
  • Anhänge in einem Satz (Sie können das so machen – aber dann richtig!)
  • Gegenstrich (Simmering – Kapfenberg)
  • Minuszeichen bei Rechnungen (23 – 17 = 6)
  • Kein Leerzeichen gesetzt.
  • Wenn der Gedankenstrich im Sinne von "bis" verwendet wird (1902–1938), bei Uhrzeiten (19.00–22.00)
  • Streckenstrich: (Wien–Paris)
  • Wörterbücher: Englisch–Deutsch
  • Als Zeichen für "minus": –2° C
  • Geldbeträge €15,–

Geviertstrich, Spiegelstrich

In der Typografie ein waagerechter Strich, ein Geviert lang.
In Verwendung als Spiegelstrich, in Tabellen, in anderen Sprachen als Gedankenstrich z.B. im Englischen ohne Leerzeichen (bestenfalls von "hair spaces" umschlossen). Im Zeitgenössischen Englisch wird auch der Halbgeviertstrich als Gedankestrich verwendet.

Wir lösen Geviertstriche stillschweigend in die typografisch korrekte Form auf.

 

macOS

Windows

Html-code

unicode

Geviertstrich, Spiegelstrich

Alt+Shift+-

Alt+0151

 

U+2014

 

 

Eingabefunktionen Übersicht:

 

Bezeichnung

Apple

Windows

Unicode

-

Minuszeichen (mathematisches Symbol)

minus

minus

U+2212

-

Bindestrich-Minus

minus

minus

U+002D

         

 

Bindestrich/Divis

 minus

 minus

U+2010

 

Ergänzungsstrich

  minus

  minus

 

 

Bedingter (weicher) Trennstrich

Trennstrich (Silbentrennung am Zeilenende)

Minus + Shift + Enter 

 

U+00AD

 

Geschützter Bindestrich, wenn nach einem Bindestrich kein automatischer Zeilenumbruch stattfinden darf.

 ?

 ?

U+2011

 

Halbgeviertstrich / Langstrich / Gedankenstrich

Alt + -

Alt + 0150

U-2013

 

Geviertstrich, Spiegelstrich, dash

Alt+Shift+-

Alt+0151

U+2014

Abkürzungszeichen / Reduplikationsstrich / Geminationsstrich

Nasalstriche oder Reduplikationsstriche über den Konsonanten „m“ oder „n“ zur Konsonantenverdopplung sind keine diakritischen Zeichen sondern und stehen über Konsonanten wie “m” oder “n” und zeigt deren Verdoppelung an. Zum Beispiel steht „Sum̅e“ für „Summe“. oder “gewon̅en” für “gewonnen”.  
Der Nasalstrich ist ein Abkürzungszeichen und wird über Konsonanten in Form eines Überstrichs (oder einer Tilde oder eines Hakens) dargestellt und verzeichnet die Abkürzung einer Verdopplung.
Freud bedient sich dessen häufig in den Texten, die er in kurrenter Schrift verfasst. Mitunter fehlt der Geminationsstrich und wird in der diplomatischen Umschrift stillschweigend ergänzt.
Es steht derzeit in HTML-Drupal für den Geminationsstrich in den Sonderzeichen jeweils ein Zeichen für “m” und “n” zur Verfügung, aber die grafische Auflösung ist nicht zufriedenstellen und kopiert man das Zeichen aus der Edition in einen Word-Text, wird das Zeichen nicht mehr übernommen.
Abkürzungszeichen sind keine diakritischen Zeichen.

Für die Geminationsstriche werden die Sonderzeichen „m̄" und „n̄" verwendet.  
In
Unicode gibt es zwei Blöcke

U+0304: m̄, n̄ oder U+0305: M̅, m̅, N̅, n̅

Überstrich

Das ist ein Strich über ein oder mehrere Wörter, er hat je nach Kontext eine andere Bedeutung. Er ist bisher bei Wörtern nicht vorgekommen, aber bei Freuds Abkürzungen von Jahreszahlen wäre auch der Überstrich eine Opotion, z. B. wenn Freud beim Datum statt 1895 „95“ mit Überstrich schreibt.Dafür gibt es im HTML-Drupal-Menü über die Kategorie “Stil” ein Instrument zur Auszeichnung.
Der Eingabebefehl für den Überstrich in HTML-Drupal für die Abkürzung von Jahreszahlen (wenn Freud z. B. beim Datum statt 1895 „95“ mit Überstrich schreibt) findet sich im Stil-Menü. 

7. Buchstaben

Diakritische Zeichen

Diakritische Zeichen der lateinischen Schrift in Namen und Texten werden übernommen.
Diakritische Zeichen oder Diakritika (Singular Diakritikum, Diakritikon; zu griech. διακρίνειν diakrinein, „unterscheiden“) sind Zeichen, die als Zusatz an Buchstaben angebracht sind. Sie zeigen die Aussprache oder die Betonung an und haben in verschiedenen Sprachen jeweils andere Funktionen. Dargestellt sind sie als Häkchen, Bögen, Punkte, Striche, Wellenlinien oder eigenen Buchstaben.

Im Deutschen gibt es als diakritische Zeichen nur die Umlaute ä, ö und ü.

Französische Sonderzeichen: 16 Zeichen mit Akzent, Trema und Cedille (à, â, æ, ç, è, é, ê, ë, î, ï, ô, œ, ù, û, ü, ÿ)

Ungarische Sonderzeichen: 18 Zeichen á, cs, dz, dzs, é, gy, í, ly, ny, ó, ö, ő, sz, ty, ú, ü, ű, zs

Tschechische Sonderzeichen: á, č, ď, é, ě, í, ň, ó, ř, š, ú, ů, ý, ž

Portugiesische Sonderzeichen: à, á, â, ã, ç, é, ê, í, ó, ô, õ, ú

Zeichen

Name

apple

Unicode

Æ

Ligatur aus A und E

 

 

æ

Ligatur aus A und E

Alt - ä

 

Œ

offenes ö

 

 

œ

offenes ö

Alt + ö

 

´

Akut, accent aigu (Schrägstrich von links unten nach rechts oben)

 

U+00B4

`

Grave, accent gave (Schrägstrich von links oben nach rechts unten)

 

U+0060

ä

Trema (2 waagrechte Punkte)

Alt + u +a

U+2018

ˆ

Akzentzeichen Zirkumflex

Alt + Shift + K

 

Macron:

Das Macron (vom griechischen Adjektiv μακρό / makron / lang, Plural Makra) ist ein waagerechter Strich über dem Buchstaben und kennzeichnet ein die Aussprache eines Buchstabens oder die Betonung eines Vokals und ist im Vergleich zum Nasal- oder Überstrich ein diakritisches Zeichen.

Altgriechisches Alphabet

In Freuds Texten sind Begriffe und Textstellen mitunter auch in altgriechischer Schrift geschrieben.
Diese Schreibung wird übernommen und im Anmerkungsapparat mit der entsprechenden Übersetzung verzeichnet.

Zeichen

 

Name (deutsche Transkription)

Aussprache

Α, α

a

Alpha (ἄλφα)

[a], []

Β, β

b

Beta (βῆτα)

[b]

Γ, γ

g

Gamma (γάμμα)

[g]

Δ, δ

d

Delta (δέλτα)

[d]

Ε, ε

e

Epsilon (ἔ ψιλόν), ursprünglich Ei (εἶ)[1]

[e]

Ζ, ζ

z

Zeta (ζῆτα)

[zd], [dz]

Η, η

ē

Eta (ἦτα)

[ɛː]

Θ, θ

th

Theta (θῆτα)

[tʰ]

Ι, ι

i

Iota (ἰῶτα)

[i], []

Κ, κ

k

Kappa (κάππα)

[k]

Λ, λ

l

Lambda (λάμβδα)

[l]

Μ, μ

m

My (μῦ)

[m]

Ν, ν

n

Ny (νῦ)

[n]

Ξ, ξ

x

Xi (ξῖ)

[ks]

Ο, ο

o

Omikron (ὄ μικρόν)

[o]

Π, π

p

Pi (πῖ)

[p]

Ρ, ρ

r(h)

Rho (ῥῶ)

[r], [rʰ]

Σ, σ

s

Sigma (σῖγμα)

[s], [z]

Τ, τ

t

Tau (ταῦ)

[t]

Υ, υ

y
bei αυ, ευ, ου: u

Ypsilon (ὔ ψιλόν)

[y], []

Φ, φ

ph

Phi (φῖ)

[pʰ]

Χ, χ

ch

Chi (χῖ), ursprünglich Chei (χεῖ)

[kʰ]

Ψ, ψ

ps

Psi (ψῖ)

[ps]

Ω, ω

ō

Omega (ὦ μέγα)

[ɔː]

Weitere Satzzeichen und Sonderzeichen

Viele für die Transkription erforderliche Sonderzeichen finden sich bereits in der digitalen Ausgabe im Bearbeitungsmodus beim Eingabefeld von Texten. 

Zeichen

Bezeichnung

Apple/

windows

Unicode

HTML

©

Copyright

Alt + G

 

 

 

/

Schrägstrich / Slash

Shift + 7

 

 

 

\

Umgekehrter Schrägstrich / Backslash

alt + shift + 7

 

 

 

|

senkrechter Strich / Pipe

alt + 7

 

 

 

±

Plus-Minus

alt + +

 

 

 

~

Tilde

alt + N (danach Leertaste)

 

 

 

£

Britisches Pfund Sterling

 

 

&#163

&pound

ƒ

Währungszeichen Florin

alt+F

 

 

 

Zeichen für Summe

alt+w

 

 

 

±

Plusminuszeichen

alt++

 

 

 

Zeichen für unendlich

alt+,

 

 

 

Absatzzeichen

Alt + 3

 

 

 

Kreuzzeichen

Alt + t

 

 

 

Unleserliche Zeichen, unsichere Lesung

Die entsprechenden Worte und Buchstaben werden in eckige Klammer gesetzt, dabei wurde [das spanische Fragezeichen [¿] eingesetzt, das – anders als der Buchstabe „x“ sonst im Text keine Verwendung findet.

freud-edition.net

Bedeutung

[¿]

unleserliches Zeichen

[¿¿¿]

unleserliches Wort

[¿¿¿ … ¿¿¿]

unleserliche Wortfolge

[¿]

unleserliches Zeichen, gestrichen

[¿¿¿]

unleserliches Wort, gestrichen

[¿¿¿¿¿¿]

unleserliche Wortfolge, gestrichen

[b]

unsichere Lesung eines Buchstabens

[Wort]

unsichere Lesung eines Wortes

 

8. Orthographie

Bei den überlieferten handschriftlichen Textzeugnisse Freuds wird in diplomatischer Umschrift die Orthographie des Originals, alle alternative Schreibweisen, Abkürzungen, Kürzel und Begriffssymbole übernommen. Das gilt auch für die Groß- und Klein- sowie die Zusammen- oder Getrenntschreibung.

Abgesehen davon, dass sich die Vereinheitlichung der deutschen Rechtschreibung erst 1901 mit der 2. Orthographischen Konferenz in Berlin durchzusetzen begann, finden sich bei Freud in seinem ganzen handschriftlichen Werk Besonderheiten in der Rechtschreibung und in der Zeichensetzung.
In einem Beispiel aus 1895, im ersten Absatz der Krankengeschichte von ›Katharina‹ aus den ›Studien zur Hysterie‹ finden wir den gedruckten Text noch nach den alten Regeln gesetzt. Katharina spricht Freud mit „Ist der Herr ein Doctor“an und klagte ihm über einen Zustand von „Atemnoth“, deren Ursache Freud zu „rathen“ suchte.
Im Druckwerk ist der Unterschied der Rechtschreibung vor und nach der 2. Orthographischen Konferenz deutlich. Es wäre anhand der Briefe und der frühen Manuskripte im Vergleich zu späteren Textzeugnissen zu prüfen, wieweit Freud danach auch seine „private“ Rechtschreibung geändert hat, z.B.:
Theil, Urtheil, Irrthum, Eigenthümlichkeit – aber: wol, allmälich,
fixirt, aber: ergiebt
Complex, specifisch Hallucination,
Ersparniß, dieß.

Zu diesen Besonderheiten der Schreibweise von Worten finden sich entsprechende Anmerkungen und Einträge im Register.
Bei den überlieferten handschriftlichen Textzeugnisse Freuds werden in diplomatischer (buchstaben- und zeichengetreuer) Umschrift Interpunktion und Orthographie des Originals, alle alternative Schreibweisen, Abkürzungen, Kürzel und Begriffssymbole übernommen. Das gilt auch für die Groß- und Klein- sowie die Zusammen- oder Getrenntschreibung. Ebenso übernommen werden Einfügungen, Streichungen, Verschreibungen und Überschreibungen des Autors. Gleiches gilt für das Hochstellen von Buchstaben „Dr und die Verwendung von „u“ / „v“ bzw. „U“ / „V“ (z. B. „Zevs“).
Siehe oben: Hoch- und Tiefstellungen von Buchstaben, Verdoppelungsstriche (Geminationsstrich) bei „m“ und „m“ und der Abkürzungsstrich, z.B. über Jahreszahlen mittels Strich über die beiden letzten Zahlen werden übernommen (s.o.).
Setzt Freud über einem „u“ einen Querstrich, der keinen Umlaut anzeigen soll, dann wird dieser Querstrich nicht übernommen, ohne das gesondert auszuweisen, da dies der regulären Schreibweise eines „u“ in kurrenter Schrift folgt. Verschliffene Buchstaben, z.B. am Wortende, werden stillschweigend ausgeschrieben, ebenso weren sillschweigend Umlautzeichen ergänzt.
Erfolgen bei Schriften, die mit Schreibmaschine nach Diktat verfasst wurden, handschriftliche Ausbesserungen, die wahrscheinlich aus der Feder Freuds stammen, wird die Korrektur abgebildet, ohne die Änderung der Schrift auszuweisen, aber die Korrektur wird in diesem Falle markiert.

Viele Fragen der Zeichensetzung sind in den Regeln zur Manuskripteinrichtung des Instituts für Textkritik in Heidelberg behandelt. http://www.textkritik.de/satzregeln/satzvorgaben.htm [zuletzt aktualisiert am 31. Juli 2010]

 

Wird bei einem Druckwerk die OCR-FAssung korrigiert, finden sich dort oft Ligaturen, die aussehen wie "fi" oder fl", typografisch sind das aber ander Zeichen. Das ist zu korrigieren sind. Dazu muss man den Text in ein anderes Format transformieren, in dem dies als Fehler angezeigt wird, da die Zeichen optisch nicht zu unterschieden sind.

Zur s-Schreibung

Die Lateinschrift kennt „s“ und „ß“. In Typoskripten Freuds findet sich nur das „s“ und kein „ß“.
Freuds s-Schreibung wird ausnahmslos übernommen, wenn der Text in Lateinschrift oder in Maschinenschrift verfasst ist.
Die Kurrentschrift kennt mehrere Formen der s-Schreibung. In der diplomatischen Umschrift dieser Edition von in Kurrentschrift abgefassten Texten werden aber nur „s“ und „ß“ verwendet. Das Doppel-, das Lang- und das Rund- „s“ werden mit „s“ wiedergegeben.
Das scharfe „ß“ wird in jedem Fall übernommen. Das „sz“ wird als scharfes „ß“ transkribiert.

Lange s  „ſ“ (gibt es nur als Kleinbuchstabe)

Rundes s

Scharfes ß

Synonyme im Deutschen

Lang-s

kleines Lang-s

Schaft-s

Synonyme im Deutschen

Rund-s,

Kurz-s,

Kleinbuchstaben-s,

Minuskel-s

 

Englisch: long s, medial s, descending s

Französisch: s long

Spanisch: s larga

Italienisch: s lunga

Unicode-Bezeichnung: Latin small letter long s

Englisch: short s, lowercase s;

Französisch: s rond, notre s

Unicode-Bezeichnung: Latin small letter s

 

Bildet den ersten Teil der Ligatur „ſʒ“ und „ſs“, die im Deutschen dann zu Buchstaben „ß“ führten.

 

*

Position:

Anlaut-s

Inlaut-s

Silbenanfang-s

Position:

Schluss-s (engl: terminal s, final s)

Auslaut-s

 

Die beiden zu Zeiten Freuds gebräuchlichen Regelungen der s-Schreibungen haben Adelung und Heyse formuliert und propagiert.

Das lange s „ſ“ kam früher in allen romanischen, deutschen, englischen, skandinavischen und westslawischen Schriften vor. Es entstand im Übergang von der Majuskelschrift (die nur Großbuchstaben kannte), zur Minuskelschrift. Diese Halbunzial-Schrift (5.-8.Jhd) kannte schon Ober- und Unterlängen. Daraus entstand die karolingische Minuskelschrift (9.-12.Jhd). Aus ihr entwickelten sich die gebrochenen Schriften – der Fraktur-Satz für den Druck und als Schreibschrift die Kurrentschrift, auch deutsche Schreibschrift genannt; eine Variante davon ist die Sütterlinschrift, eine andere die in Skandinavien bis ins 19. Jahrhundert gebräuchliche „Gothisk skrift“.

Das lange s „ſ“ bildet auch den ersten Teil der Ligatur „ſʒ“ und „ſs“, die im Deutschen dann zu Buchstaben „ß“ führten. In den Antiqua-Schriften, die Aldus Manutius, ein venezianischer Typograf, Buchdrucker und Verleger 1501 entwickelte und die sich in den anderen Sprachräumen durchsetzte, wurde das lange s „ſ“ ab dem 18. Jhd unüblich und in Antiqua gesetzten Texten in Deutscher Sprache wurde ab Mitte des 19. Jhd. kein langes s mehr verwendet außer in der Kombination „ſz“.

Duden 1880: „Zu merken ist, daß man in lateinischer Schrift s für ſ und s ohne Unterschied, ss für ſ ſ und ſs für ß anwendet. Statt ſs ist auch ß zulässig.“

Im Gefolge der 2. Orthographischen Konferenz wurde auch im Antiqua-Satz das ß-Zeichen vorgeschrieben und das Lange s war nicht mehr zu verwenden.

9. Abkürzungen

Die verschiedenen Abkürzungen, die Freud in seinen Schriften verwendet, werden in einem Abkürzungsverzeichnis aufgelöst und mit dem Register verbunden.

Freuds Abkürzungen sind voneinander kategorial zu unterscheiden:

  • Allgemein gebräuchliche Abkürzungen (z. B.) werden nicht verzeichnet.
  • Gebräuchliche Abkürzungen von Begriffen werden in das Abkürzungsverzeichnis aufgenommen.
  • Idiosynkratische Abkürzungen Freuds von Fachbegriffen oder Kürzel von Begriffen, werden in das Register und das Abkürzungsverzeichnis aufgenommen.
  • Allgemein, gebräuchliche Abkürzungen, wie etwas „z. B.“ und „u. dgl.“, kommen in handschriftlichen Textzeugnissen bei Freud oft in noch verkürzterer Form vor („zB“, „udgl“) oder „u“ für „und“.
  • Darüber hinaus kürzt Freud oft Wörter mit der der Endung „ung“ ab (statt „Verwendung“ findet sich „Verwendg“).

Wie in den beiden letzten Fällen in Hinblick auf das Register und Abkürzungsverzeichnis verfahren wird, ist noch nicht geklärt.
Zu klären ist auch noch, ob wir bei der Abkürzung von "zum Beispiel" eine Leerzeichen setzen (z. B.) oder keines (z.B.).

Bei Freud – etwa im „[Entwurf einer Psychologie]“ – finden sich zudem spezifische Formen von Abkürzungen, die Begriffe bezeichnen, die zusätzlich, je nachdem ob die dafür verwendeten Buchstaben in Lateinschrift oder in Kurrentschrift vorliegen, unterschiedliche Bedeutung haben.  
Diese spezifischen Symbole werden originalgetreu übernommen aber über das Register aufgelöst, wie etwa: Φ, ψ, ω / Q, Qἠ / N / N / ψN / Nsy / W, Ubw, Bew, Er

Die Währungsangaben Freuds werden im Original wiedergegeben und im Abkürzungsverzeichnis geführt.
Die verschiedenen Formen von Abkürzungen werden im Register und in einem Abkürzungsverzeichnis aufgenommen und aufgelöst. 
Zeitschriftennamen – Kurzfassung >  Index für Abkürzungen:
Es gibt verschiedene Standards für die Verwendung von Abkürzungen bei Zeitschriftennamen (z.B.: Grinstein, MPF, Luzifer-Amor, wissenschaftliche Register).
Für die digitale Edition werden die Namen entweder voll ausgeschrieben oder es wird eine einfache Abkürzung gewählt, die in einer Rubrik des Abkürzungsverzeichnisses geführt werden.

10. Namen von Patientinnen

Die Nennung von Namen in Werken und handschriftlichen Textzeugnissen berührt rechtliche, ethische und philologische Fragen. Hier ist besonders auf das Recht der Patientinnen auf Intimität und Persönlichkeitsrecht Rücksicht zu nehmen. Dem gegenüber steht, dass diese Menschen nicht nur Patientinnen sind sondern auch historische Persönlichkeiten, die das Ihre zur Entwicklung der Psychoanalyse beigetragen haben.
Es gibt Editions-Richtlinien zur Veröffentlichung von patientinnenamen, die einzuhalten sind.

Bei Offenlegung: Die Namen von Patientinnen werden in den diplomatischen Umschriften jedenfalls so übertragen, wie sie im Original stehen, wenn diese Namen in anderen Publikationen schon offengelegt wurden.
Sie werden in der diplomatischen Umschrift so übernommen, wie sie im Original angeführt sind (Abkürzungen, Vornamen, Anonymisierungen Freuds) und im Register der Patienteinnennamen an entsprechender Stelle angeführt.

Bei Anonymisierung in der Freud Edition werden die Namen auch in der diplomatischen Umschrift anonymisiert. Ein entsprechendes – in diesem Falle internes – Register wird angelegt.
Die Namen in Faksimiles, soweit sie von der Library of Congress bereits veröffentlicht worden sind, werden nicht anonymisiert, weil sie schon öffentlich sind.
Die Nennung von Namen von Analytikerinnen, die als Zeitgenossinnen Freuds, die Repräsentantinnen der Theorie- und Institutionsgeschichte der Psychoanalyse sind und zudem auch teilweise Analysandinnen waren, wirft die gleichen ethischen und rechtlichen Fragen auf., wie die Veröffentlichung von Patientinnennamen. Aus deren Leben wurden in großem Stil bereits intime Details veröffentlicht, aber nicht selten hatten sie selber aus ihrem Leben und ihren Analysen öffentlich berichtet – in diesen Fällen werden im Rahmen dieser Edition ebenfalls keine Anonymisierung vorgenommen.
Wie bei der Edition von Patientenkalender und Krankengeschichten aus Institutionen vorgegangen wird, ist noch offen – im Zweifel wird von deren Veröffentlichung ganz abgesehen.

Literatur zur Kontroverse um die Nennung der Namen von Patientinnen siehe:
Schröter, Grubrich-Simitis

11. Textformate

Besonderheiten bei Briefen

Für die diplomatische Umschrift gelten grundsätzlich die oben angeführten Richtlinien.
Schreibweise von Namen: Bei der Umschrift werden die Namen so geschrieben, wie man sie im Text vorfindet. Sie werden mit dieser Schreibweise in das Namensregister eingespeist, in dem der Name aber als Begriff standardisiert ist. Das gilt auch für die Schreibung von Orten.
Die Drucksorten Freuds sind definiert durch ihr Papiermaß (Länge x Breite in cm) und den jeweiligen Briefkopf.

Gedruckte Briefköpfe (und das Papiermaß) werden typisiert (sowohl hinsichtich des Papiermaßes als auch des Briefkopfes) und in Drupal oder TEI auszeichnet und zudem werden sie als solche in den Text grafisch gestaltet einfügt.
In späterer Folge sollten wir Freuds Drucksorten typisieren (sowohl hinsichtich des Papiermaßes als auch des Briefkopfes) und in Drupal oder TEI auszeichnet und sie zudem sie als solche grafisch gestaltet einfügen.
Wie der gedruckte Briefkopf, Datum und die Anrede sowie das Incipit TEI-kompatibel codiert werden, ist noch zu lösen
Dann folgt ein Absatz, das Datum (ggf. mit dem Ort, nach einem weichen Zeilenumbruch die Anrede, dann wieder Absatz. Dann beginnt der Text des Briefes.
Am Ende des Briefes beginnen nach einem Absatz die Abschießenden Wirt du dann nach einem Weichen Zeilenumbruch die Unterschrift – z. B. „Dein Sigm“.
Wie die abschließenden Formulierungen und die Grußworte TEI-kompatibel codiert werden, ist noch zu lösen.

Bei den Briefen wird alles stillschweigend linksbündig gesetzt, das bildet in diesen Fällen nicht das das Schriftbild des Originals ab.

Besonderheiten bei Typoskripten

Typoskripte werden hinsichtlich der Regeln für die diplomatische Umschrift wie Autografen behandelt.
Lediglich der Umgang mit den Tippfehlern stellt liegt bei den Typoskripten in einer Grauzone.
Die Tippfehler alle sklavisch zu übernehmen, macht wenig Sinn, da sie nicht durch Freuds Hand gesetzt wurden. Sie nicht zu übernehmen, widerspricht wiederum den sonst konsequent umgesetzten Richtlinien für die Umschrift und wäre zudem potentiell interpretatorischer Akt.
Korrekturen von Freuds Hand sind auszuzeichnen, dafür müsste ein Drupal-Stil Befehl vorgesehen werden.

Besonderheiten bei historischen Druckwerken

Für die diplomatische Umschrift der historischen Druckwerke gelten grundsätzlich die gleichen Richtlinien wir für die Autografen. Die Seiten- und Zeilenumbrüche sowie die Absätze, Fußnoten, etc. werden beibehalten. Es wird buchstaben- und zeichengenau transkribiert. Anführungseichen werden entsprechend dem Original gesetzt. Auch reine Druckfehler werden in der diplomatischen Umschrift übernommen aber in dene ditorischen Anmkerungen vermerkt.
Zur Formatierung von Hervorhebungen (Kursivsetzungen, Unterstreichungen, Sperrungen und Fettschreibung) finden sich die gleichen Drupal Formatierungsoptionen wie für die Autografen.  Sperrungen werden bei allen Textstufen jeweils vom Original übernommen. Bei Gesperrt-Schreibung wird nur das eine Wort oder die Textpassage als gesperrt formatiert; bei Namen etwa ist meist nur der Familienname gesperrt gedruckt, Satzzeichen, Leerzeichen und Vornamen in Verbindung damit sind es nicht.
Sind in der gedruckten Version einer Manifestation Fußnoten oder Endnoten gesetzt, werden diese in der diplomatischen Umschrift übernommen und in Drupal ausgewiesen.

Die originalen Seitenzahlen werden übernommen, in dem sie an an den linken oberen Rand gesetzt erden - ohne Klammern, danach wird ein abstz gesetzt.

Mit Titeln, die auf einer eigenen Seite stehen, wird derzeit inkonsistent verfahren: Manchmal ist er im Faksimile abgebildet, oft nicht. Wenn der Titel eines Textes auf einem eigenen Blatt steht und die Rückseite des Blattes ist leer, beginnt das Faksimile dieses Textes mit der 1. Seite des Textes und der Titel fehlt. Der Titel muss in diesen Fällen noch eingespeist werden. Müsste man auch die leere Rückseite abbilden, weil diese bei der Paginierung des Originals berücksichtigt ist?

Stillschweigenden Vereinheitlichungen:

Der Blocksatz ist aufgehoben und der Text ist linksbündig formatiert. Überschriften werden einheitlich linksbündig gesetzt und entsprechend ihrer Hierarchisierung ausgezeichnet.

Erscheint ein Text im Original in Spalten, dann wird der Satzspiegel der Spalte erhalten, nur werden die Spalten nicht nebeneinander, sondern untereinander gesetzt.

Die Absatzformatierung wird vereinheitlicht: Die Absätze beginnen linksbündig und sind durch eine Leerzeile gekennzeichnet. Sie sind in allen Textvarianten in HTML (Drupal) mit “Enter” ausreichend ausgezeichnet.  Die Marginalien werden vereinheitlicht und mit dem entsprechende Drupal-Stil-Befehl ausgezeichnet.

Nicht transkribiert werden: Kustoden, Druckvermerke in den Fußzeile, Bogennummern, Paratexte (Es war nie daran gedacht, diese zu transkribieren. Aber darin sind viele Angaben zur Verlagspolitik, den Disseminationsstrategien, über Auflagen und die grafische Gestaltung, die wir mit dokumentieren, weil wir über den gesamten Scan verfügen, dies kann man ggf. zu einem späteren Zeitpunkt auswerten und analysieren.

 

Literatur

Adelung, Johann Christoph (1782/1971):  Umständliches Lehrgebäude der deutschen Sprache, zur Erläuterung der deutschen Sprachlehre für Schulen. Band II [Nachdruck der Ausgabe Leipzig von 1782]. Hildesheim/New York (Documenta Linguistica)

Adelung, Johann Christoph (1781): Deutsche Sprachlehre. Zum Gebrauch der Schulen in den Königl. Preuß. Landen. Berlin

Adelung, Johann Christoph (1788/1978):   Vollständige   Anweisung   zur   Deutschen   Orthographie [Nachdruck der Ausgabe Leipzig von 1788]. Hildesheim/New York

Duden, Konrad (1876): Versuch einer deutschen Interpunktionslehre zum Schulgebrauch. Schleiz

Duden, Konrad (1881): Die neue Schulorthographie nach den Verordnungen der Ministerien von Preußen, Sachsen, Baden, Weimar, Braunschweig etc. mit einer kurzgefaßten Interpunktionslehre und einem ausführlichen Wörterverzeichnis. Nördlingen

Duden (1902):  Orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache.  7.  Auflage.  Leipzig/Wie

Duden (1903): Rechtschreibung der Buchdruckereien deutscher Sprache. Leipzig/Wie

Duden (1905):  Orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Achte Auflage.  Leipzig/Wien

Fichtner, Gerhard †; Hirschmüller, Albrecht (2013): Freud-Bibliografie. Teil 1 der Ergänzungen (›Neueinträge‹). Frankfurt am Main: Fischer. pdf-Datei, Stand 28.3.2014

Fichtner, Gerhard †; Hirschmüller, Albrecht (2013): Freud-Bibliografie. Teil 2 der Ergänzungen (›Addenda und Korrigenda zur ‹). Frankfurt am Main: Fischer. pdf-Datei, Stand 28.3.2014

FRBR: Arbeitsstelle für Standardisierung, Deutsche Nationalbibliothek (Hg.): Funktionelle Anforderungen an bibliografische Datensätze. Abschlussbericht der IFLA Study Group on the Functional Requiroments for Bibliographic Records. Deutsche Übersetzung 2006

http://www.ifla.org/files/assets/cataloguing/frbr/frbr-deutsch.pdf [2019 10 04].

FRBR: Functional Requirements for Bibliographic Records in English by The International Federation of Library Associations and Institutions (IFLA) (ed.): Functional Requirements for Bibliographic Records. The Hague, Netherlands and K.G. Saur Verlag, Munich, UBCIM Publications: New series; vol. 19, 1998. https://www.ifla.org/publications/functional-requirements-for-bibliographic-records [2019 10 04]

Grubrich-Simitis, Ilse (1993): Zurück zu Freuds Texten. Stumme Dokumente sprechen machen. Frankfurt am Main: S. Fischer.

Heynatz, Johann Friedrich (1782/2006):  Die Lehre von der Interpunktion.  Zweite, durchgängig verbesserte Auflage [Nachdruck der Ausgabe Berlin von 1782].  Hildesheim et. al.

Heyse, Johann Christoph August (1849/1972):  Theoretisch-praktische deutsche Grammatik oder Lehrbuch der deutschen Sprache. Zweiter Band [Nachdruck der Ausgabe Hannover von 1849]. Hildesheim/New York (Documenta Linguistica)

Höpker-Herberg, Elisabeth; Hans Zeller (1993): Der Kommentar, ein integraler Bestandteil der historisch-kritischen Ausgabe? editio 7, 1993, 51-61.

Huber, Christian (2011): Projektentwurf für eine HKA des Druckwerkes Freuds (Druckversion).  Unpubliziertes Manuskript

Masalon, Kevin Christopher (2014): Die deutsche Zeichensetzung gestern, heute – und morgen (?): eine korpusbasierte, diachrone Untersuchung der Interpunktion als Teil schriftsprachlichen Wandels im Spannungsfeld von Textpragmatik, System und Norm unter besonderer Berücksichtigung des Kommas. Duisburg, Essen: Universitätsbibliothek 2014

Meyer-Palmedo, Ingeborg; Gerhard Fichtner (1999): Freud-Bibliographie mit Werkkonkordanz. 2. korrigierte und erweiterte Auflage. Frankfurt am Main: S. Fischer.

Tögel, Christfried (2015-2018): Sigmund Freud Gesamtausgabe. Band 1-13. Gießen: Psychosozial-Verlag.

Zeller, Hans (1971): Befund und Deutung. In: Zeller, Hans; Gunter Martens (Hg.) (1971): Texte und Varianten. Probleme ihrer Edition und Interpretation. München: Beck, 45-89.

Christine Diercks (2014-2021)
Erste Fassung: 23.9.2014
Letzte Fassungen: 9.12.2021