Richtlinien für die diplomatischen Umschriften der
Sigmund Freud Edition
Digitale historisch-kritische Ausgabe 
Fassung vom 30.8.2021

Inhalt: 

1.    Vorbemerkung

Zu diesen Richtlinien

Zur Personenbezeichnung

2.    Zu den aufgenommenen Textsorten

Typografie und Produktionsästhetik

3.    HTML-Drupal-Eingabebefehle

Funktionszeile mit Formatierungsbefehlen

Drop down des Stil-Menüs

Sonderzeichen

4.    Zur Sprache

5.    Freuds Handschrift

6.    Formatierung

Seite

Paginierung

Zeilenzählung

Werk-Titel, Titel der Manifestationen

Obertitel

Kapitel-Überschriften

Überschriften werden

Absatz

Zeilenumbrüche, Silbentrennung

Tabellen und Skizzen

Marginalien, Notizen und Angaben am Seitenrand

Fußnoten

Überschreibungen, Einfügungen

Streichungen

Änderung der Wortfolge

Einklebungen von Textstellen

Hervorhebungen (kursiv, fett, Unterstreichung, Sperrung)

7.    Interpunktion

Komma

Nummerierung, Aufzählungen

Apostroph

Klammern

Anführungszeichen

Zu Viertelgeviertstrich (Kurzstrich) und Bindestrich-Minus

Minuszeichen (mathematisches Symbol)          

Bindestrich/Divis (verbindet Wörter)

Ergänzungsstrich

Geschützter Bindestrich

Silbentrennung am Zeilenende

Bedingter (weicher) Trennstrich, “weicher Zeilenumbruch”

Gedankenstrich / Halbgeviertstrich

Geviertstrich, Spiegelstrich

Abkürzungszeichen / Reduplikationsstrich / Geminationsstrich

Überstrich

8.    Buchstaben

Diakritische Zeichen

Macron:

Altgriechisches Alphabet

Weitere Satzzeichen und Sonderzeichen

Unleserliche Zeichen, unsichere Lesung

9.       Orthographie

Zur s-Schreibung

10.    Abkürzungen

11.    Namen von Patientinnen

12.    Textformate

Besonderheiten bei Briefen

Besonderheiten bei Typoskripten

Besonderheiten bei historischen Druckwerken

13. Editortext

14.    Überlegungen zur Druckversion

15.    Bibliografien, Signaturen

16.    Leserschaft

Literatur

 

1. Vorbemerkung

Zu diesen Richtlinien

Diese Edition setzt sich zum Ziel, das Gesamt der Schriften von Sigmund Freud in einer, wissenschaftlichen Kriterien genügenden, primär digital publizierten Ausgabe zu erarbeiten, die auch sein Frühwerk, das Briefœuvre, die hinterlassenen Handschriften und die Miszellen einschließt und dabei die Kriterien einer historisch-kritischen Edition erfüllt.

  • Die philologischen Richtlinien legen die Regeln fest, nach denen in dieser Edition die Textquellen transkribiert werden.
  • Diese Richtlinien sind work in progress und in vieler Hinsicht informell gehalten.
  • In allgemein verständlicher Sprache verfasst und mit vielen Erklärungen versehen dienen sie auch für das interdisziplinär zusammengesetzte Editionsteam und die Leserschaft zur Einführung.
  • Textstellen in kursiver Schrift markieren noch offene Fragen.

Diese Richtlinien basieren auf einem Konzept, das 2013 in seinen Grundzügen angelegt und seither kontinuierlich weiterentwickelt wurde und sind Teil dieser einheitlichen wissenschaftlichen Kriterien, nach denen alle Texte von Sigmund Freud in dieser Ausgabe ediert werden. Im Rahmen des FWF-Forschungsvorhabens werden die zusätzlich erforderlichen Richtlinien für die Anwendung der Instrumente der Digital Humanities zur TEI-basierten Texterschließung entwickelt.

Zur Personenbezeichnung
In den diplomatischen Umschriften von Freuds Texten und Zitaten von Werken anderer Autorinnen werden die Personenbezeichnungen des Originals übernommen.
In den Texten der Herausgeberinnen der Edition wird im Plural das generische Femininum für die Bezeichnung von männlichen, weiblichen, nichtbinären und diversgeschlechtlichen Personen verwendet, im Singular das generische Maskulinum.

 

2. Zu den aufgenommenen Textsorten

Die Edition umfasst die gesamten Schriften von Sigmund Freud, dazu zählen nicht nur sein psychoanalytisches Druckwerk, sondern auch sein Frühwerk, sein von ihm selbst nicht publizierter Nachlass und seine gesamten Korrespondenzen. Die Manifestationen dieser Schriften liegen in Form von Druckwerken, Briefen, Typoskripten, Manuskripten, Notizen, Skizzen, Entwürfen, Reinschriften, Druckfahnen und Berichten vor. Wenn die historische Textquelle im Original nicht überliefert oder zugänglich ist, werden auch Abschriften und Berichte darüber herangezogen.

Typografie und Produktionsästhetik

Die Form, in der die Textzeugnisse vorliegen, wird über die Faksimiles, in denen sie nach Möglichkeit in dieser Edition auch vorgestellt werden, abgebildet.

Die Charakteristiken von Freuds Handschrift, die Drucksorten und Schreibgeräte, die er verwendete, die typografischen Aspekte seines Druckwerkes, also Lettern, Satz, Schriftgröße, Zeilenabstand, sowie die Umschlags- und Seitengestaltung und die Beschreibung der verwendeten Papiersorten werden zugunsten des Inhaltes der Texte – vorderhand – vernachlässigt. An dieser Stelle kann vorerst nur auf die Untersuchungen von Christof Windgätter zur Umschlaggestaltung der Veröffentlichungen des ›Internationalen Psychoanalytischen Verlages‹ hingewiesen werden, den Freud 1918 angeregt und mitbegründet hatte.

Es gibt wenige frühe handschriftliche Textzeugnisse, die hinsichtlich des Papierformats noch keine Einheitlichkeit aufwiesen, auch spätere Textzeugnisse auf unterschiedlichem Papierformat sind überliefert. Aber Freuds Manuskript (Reinschrift) ›Kritische Einleitung in die Nervenpathologie› (1887-101; 2012f [1885–87]) dürfte schon auf jenen großen Bögen (50x 40 gefaltet oder halbiert zu 25x40) geschrieben worden sein, die für Freuds handschriftlichen Nachlass charakteristisch sind. Grubrich-Simitis (1993, 113) schreibt von „herrschaftlichem Papierformat“,

Seine Briefe schrieb Freud auf Briefpapier – mit gedruckt Briefkopf, auf dem sich in unterschiedlicher Ausformung jedenfalls Titel und Name, oder stattdessen ein Mongramm, meist dazu auch Adresse, Ordinationszeiten und der Absendeort Wien finden. Diese Drucksorten (Briefkopf und Papierformat) werden kategorisiert, die Angaben dazu finden sich in den Matedaten und werden auch noch TEI-ausgezeichnet werden.
Freud schrieb meist mit Füllfeder, selten sind Texte mit Bleistift geschrieben.

Es ist im Einzelfall zu prüfen und nicht immer zu klären, welche Markierungen und Zusätze, die etwa mit Bleistift, rotem oder blauem Fettstift erfolgten, von Freud selber oder aus der Druckerei stammen.

 

3. HTML-Drupal-Eingabebefehle

Es finden sich auf freud-edition.net derzeit für die diplomatische Umschrift beim Eingabefeld für die diplomatische Umschrift einer Manifestation folgende HTML-Drupal-Eingabebefehle, die als Vorbereitung für die TEI-Konvertierung, Kollationierung und Langzeitspeicherung bei den Umschriften für die Textauszeichnung Verwendung finden sollten:

Funktionszeile mit Formatierungsbefehlen

 

Drupal Befehl

markup html | tei

Tx

Formatierung entfernen

 

Stil

Inhalt > siehe übernächste Tabelle

 

B

Bold / Fett gedruckt

<strong> | <tei:hi rend=”bold”>

I

Italics / Kursiv

<em> | <tei:hi rend=”italics”>

U

Underline / Unterstreichung

<u> | <tei:hi rend=”underline”>

X2

Tiefstellung

<sub> | <tei:hi rend=”sub”>

X2

Hochstellung

<sup> | <tei:hi rend=”sup”>

 

Verlinkung

 

 

Liste: Auszählungszeichen

<ul><li></li></ul> | <tei:list><tei:item>

 

Liste: Nummerierung

 

a1

Add a footnote

(ist nicht zu verwenden)

 

Zitatblock*

 

 

Bild einfügen

<tei:figure>

 

Tabelle einfügen

<table><tr><td> | <tei:table><tei:row><tei:celle>

 

Sonderzeichen: Siehe nächste Tabelle

 

 

*) Zitatblock“ ist ein ganzer Block mit Einzug, für längere Zitate, ändert aber auch die Schriftfarbe von normal auf grau/schraffiert. Es gibt im Stil-Menü ebenfalls eine Kodierung für Zitate.
Im Anmerkungsapparat wird es zudem eine Registerkategorie für „Zitate“ geben. Hier besteht also noch Klärungsbedarf.

Noch zu ergänzen sind Funktionen für:
Schriftfarbe
Text farblich markieren
...

Drop down des Stil-Menüs

Ursprünglich im Menü waren:

Für die TEI-Konvertierung ergänzt

markup html | tei

Block Stile

Block Stile

 

Absatz

Absatz

<p> | <tei:p>

Titel

Titel

<p class=title> | <tei:head>

 

Untertitel

 

Überschrift 1

Überschrift 1

<h1> | <tei:head>

Überschrift 2

Überschrift 2

<h2> | <tei:head>

Überschrift 3

Überschrift 3

<h3> | <tei:head>

Überschrift 4

Überschrift 4

<h4> | <tei:head>

Überschrift 5

Überschrift 5

<h5> | <tei:head>

 

Marginalie

<span class=”marginalie_place”> | <tei:add place=[place]>

 

Marginalie Setzer

 

 

Absatz editorischer Kommentar

 

 

Fußnote Absatz

 

 

Fußnote Absatz ff

 

 

Endnote Absatz

 

 

Endnote Absatz ff

 

 

Fortgesetzter Absatz auf neuer Seite

 

 

Inline Stilart

 

Gelöschter Text

Gelöschter Text

<del> | <tei:del>

Eingefügter Text

Eingefügter Text

<ins> | <tei:add>

Überstrich (z.B. für abgekürzte Jahreszahlen)

Überstrich

<span class="overline"> | <tei:hi rend=”overline”>

Gesperrter Text

Gesperrter Text

<span class="smallcaps"> | <tei:hi rend=”smallcaps>

 

Zitat inline

 

Einfügung fremder Hand

Einfügung fremder Hand

<span class="insertion_foreign_handwriting"> | <tei:add hand="#hand_id">

 

Zeichen Einfügung

 

 

Zeichen Korrektur

 

 

Zeichen Absatz einfügen

 

 

Zeichen Absätze zusammenführen

 

 

Inline editorischer Kommentar

 

Änderung der Wortfolge

Änderung der Wortfolge

<span class="word_order"> | <tei:transpose>

 

Unsichere Lesung

<span class=”unclear_value1”> | <tei:unclear reason=”[values]”>

 

Prüfung erbeten

<span class=”checkme”> |

 

Seitenzahl (Druckwerk / Autograf?)

 

 

Endnote Nummerierung

 

 

Fußnote Nummerierung

 

„Inline Stilart“ ist nur eine interne Überschrift in der Box, die alle Auszeichnungen im Text (Unterstreichungen, Sperrungen etc.) definiert, keine direkte Anwendung.

Sonderzeichen

!

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~;

                             

So kündigt etwa das Sonderzeichnen „“ Einfügungen an, die Freud in seinen Manuskripten vorgenommen hat; die Geminationsstriche für „m“ und „n“ finden sich hier ebenso wie das „Anführungszeichen unten“.

 

4. Zur Sprache

Die Schriften werden in der Sprache präsentiert und ediert, in der sie von Freud ursprünglich verfasst wurden. Das gilt auch für Begriffe und Textstellen, die in einer anderen Sprache notiert sind als der übrige Text.
Freud schrieb zumeist in Deutsch. Aber es gibt vereinzelt Schriften aus seiner Hand in Englisch, Französisch und Spanisch.
Er übersetzte auch vom Französischen und Englischen ins Deutsche.
Bei den Metadaten einer Manifestation gibt es ein eigenes Feld, das die Sprache des Dokuments erfasst. Es findet sich in Drupal in der Eingabemaske einer Manifestation ganz am Anfang ein Feld “Sprache”, hier ist bislang immer “not specified” eingestellt. Ist das für die Auszeichnung der Originalsprache der Manifestation gedacht? Spätere Übersetzungen von Texten Freuds, die zu seinen Lebzeiten erfolgten, werden in weiterer Folge ebenfalls in diese Edition erfasst, aber nicht textkritisch ediert werden – mit Ausnahme von Textstellen, die Freud gesondert für die Ausgabe hinzugefügt hatte, diese werden im Variantenapparat verzeichnet.
Wurde von Freud zu diesen Übersetzungen eigene Vorworte verfasst, dann werden diese textkritisch beim entsprechenden Werk in der Originalsprache erfasst. Die Eingabebefehlen und die Bezeichnungen für die Navigation und Suche sind Deutsch, sie stehen potentiell aber auch Englisch zur Verfügung. 
Damit wäre bereits der Anfang für eine zweisprachige Ausgabe gemacht, bei der die Texte Freuds selber in der Originalsprache bleiben, aber Anmerkungen, Einführungstexte und die Startseiten übersetzt, bzw. mit einer automatischen Übersetzungsfunktion verlinkt sein könnten.
Die Anmerkungen werden in deutscher Sprache erstellt. Kommentare sind vorzugsweise, aber nicht ausschließlich in deutscher Sprache verfasst.

Es ist die Option angedacht, die ganze Website auf “Englisch” umzuschalten zu können, womit diese Navigationstermini und Suchoptionen in Englischer Sprache erschienen.
Zusätzlich ist geplant, zentrale einführende Texte in englischer Übersetzung anzubieten oder einen Link zu einem verlässlichen Übersetzungsprogramm beizustellen.

 

5. Freuds Handschrift

Zur Zeit Freuds bestanden im deutschen aber auch im skandinavischen Sprachraum die Kurrentschrift und die Lateinschrift nebeneinander und die Menschen waren in der Regel mit beiden Schriften vertraut. Außerhalb dieser Sprachräume fand die Kurrentschrift nicht Verwendung. In der gedruckten Form fand die Kurrentschrift im Fraktursatz Entsprechung und die lateinische Schrift im Antiquasatz. Deutsche Texte wurden seit dem 16. Jahrhundert meist in Fraktursatz gedruckt, fremdsprachige im Antiquasatz. Zudem wurde in Texten, die in Kurrentschrift waren, die lateinische Schrift für Hervorhebungen und Überschriften verwendet. Analog wurde – auch von Freud – die Schreibschrift eingesetzt.
Für die Verwendung der lateinischen Handschrift zur Verfassung deutschsprachiger Texte hatten sich in der lateinischen Schrift deutsche Umlaute, das lang ſ und das scharfe ß entwickelt. Diese Zeichen fanden sich bisher in den Textzeugnissen, die Freud in lateinischer Schrift verfasst nicht, das Rund-s hingegen schon.
Freud schrieb mit Vorliebe in Kurrentschrift. Es gibt eine Textstelle in den Fließ-Briefen, aus der zu entnehmen ist, dass er nur gut denken und schreiben konnte, wenn er in dieser Schrift seine Gedanken zu Papier bringt.
Ausschließlich in lateinischer Schrift schrieb Freud vorwiegend im Verkehr mit fremdsprachigen Briefpartnerinnen.
Ein entsprechender Vermerk, in welcher Schrift ein Text verfasst ist, findet sich in den Metadaten der Textquellen.
Einen Schriftwechsel bei Autographen von Kurrent in die lateinische Schrift vollzieht Freud zum Beispiel bei Überschriften oder wenn er Namen erwähnt, dies wird in der Regel nicht gesondert ausgezeichnet.
Wenn damit aber ein signifikanten Bedeutungswechsel angezeigt werden soll, wird die Passage, die in lateinischer Schrift geschrieben ist, durch kursive Schrifttypen gekennzeichnet und in den Begleittexten zum Werk kommentiert.
Diese Vorgangsweise wird nicht durchgehend ausgeführt, weil man die Schriftwechsel leicht übersieht. Auch die in lateinischer Schrift geschriebenen Überschriften in sonst kurrent verfassten Manuskripten werden - zumindest bislang – in der Regel nicht gesondert gekennzeichnet.Hinzufügungen von fremder Hand (Unterstreichungen, Anmerkungen, Stempel, Angaben zu Schrifttypen, Seitenzahlen, etc.) werden in der diplomatischen Umschrift in der Regel nicht berücksichtigt, im Zweifel sind sie mit einem Kommentar versehen.
Manche Schreiben sind nach Diktat als Typoskript erhalten. Das wird in den Metadaten zur Quelle vermerkt und ist im Faksimile ersichtlich.
In manchen Texten finden sich Zitate und Symbole in altgriechischer Schrift, die übernommen werden.

 

6. Formatierung

Seite

Die diplomatische Umschrift erfolgt seitengetreu, das heißt die Seitenumbrüche werden übernommen. Der Text wird jedoch in jedem Falle stillschweigend linksbündig und mit Flatterrand formatiert. Sonst werden nach Möglichkeit das Layout und die Gliederung der Originaltexte übernommen.
Bei Briefen und von Freud nicht publizierten Handschriften wird die Seitenspiegel in der textkritisch edierten Version beibehalten. Beim von Freud zum Druck gebrachten Werk kann sich der kann sich der Seitenspiegel im Gefolge der editorischen Bearbeitung ändern.
Für den Seitenumbruch kein gesonderte Quellcode erforderlich, die Kennzeichnung erfolgt im Rahmen der TEI-Auszeichnung automatisch.

Paginierung

Im handschriftlichen Nachlass (einschließlich der Druckvorstufen) sind die Seiten oft mit Seitenzahlen (in fremder Hand?) versehen. Diese Seitenzahlen werden übernommen und einheitlich am linken oberen Rand wiedergegeben, danach wird ein harter Zeilenumbruch gesetzt.
Jedenfalls beginnt in der FE jeder Text eines Werkes immer wieder mit der Seite „1“.
Hier gilt es noch zu bestimmen, in welchen Fällen auf der 1. Seite nur der Titel steht (bei Monografien?) und in welchen nach dem Titel auch schon der Text auf der ersten Seite folgt.
Die Seitenzahlen der digitalen Ausgabe und der gedruckten Version dieser kritischen Ausgabe sind identisch. Der Seitenangabe wird immer die Signaturen des betreffenden Werkes beigestellt.
Wie im Rahmen der TEI-Formatierung die Seitenzahlen von Autografen verarbeitet werden (automatisiert oder gesetzt), ist noch zu definieren.
Paginierung bei Briefen: Briefe haben im Text in der Regel keine Paginierung.
Sie kann elektronisch neben dem Feld für die diplomatische Umschrift dazugefügt werden.
In gedruckten Fassungen der Briefausgabe werden die Briefseiten wohl nummeriert sein, denn für die gezielte Auffindung eines Begriffes oder einer Textstelle im Register wird eine Paginierung erforderlich sein. Ob zusätzlich eine Zeilenzählung beigefügt werden sollte, ist noch zu bestimmen.

Zeilenzählung:
Zur Lokalisierung von Textstellen und für die Ortung von Registereinträgen sollen bei den Texten sowohl im digitalen als auch im gedruckten Format ein Raster zur Zeilenzählung beigestellt werden.

Werk-Titel, Titel der Manifestationen

Werktitel sind von den Herausgeberinnen gesetzt.
Die Titel und Überschriften der Werkmanifestationen werden in Hinblick auf Orthografie und Zeichensetzung vom Original übernommen und mit der entsprechenden Drupal-Auszeichnung ›Titel‹ versehen. In Werkausgaben sind die darin veröffentlichten Text off zusätzlich noch mit lateinischen Buchstaben nummeriert, diese werden stillschweigen weggelassen.

Obertitel

Die Kategorie sollte doch wieder eingeführt werden, denn in einigen Fällen sind innerhalb eines Sammelwerkes Texte unter einem Obertitel vereinigt.

Rubrik

Auch die Kategorie sollte noch eingeführt werden.

Kapitel-Überschriften

Überschriften werden (stillschweigend) linksbündig und mit einem harten Zeilenumbruch ausgeführt, es folgt ihnen im digitalen Schriftbild daher eine Leerzeile.
Die Überschriften werden kategorisiert und werden mit der entsprechenden Droupal-Eingabefunktion im Stil-Menü gekennzeichnet und nachgebildet.

Absatz

Die diplomatische Umschrift erfolgt absatzgetreu. Absätze sind bei Freud oft dadurch charakterisiert, dass der Text der ersten Zeile des neuen Absatzes etwas weiter nach links außen versetzt ist. In der diplomatischen Umschrift werden bei der Absatzformatierung – stillschweigend – keine Ein- und Ausrückungen vorgenommen. Die Absätze werden mit einem harten Zeilenumbruch („enter“) ausgeführt, es folgt ihnen im digitalen Schriftbild daher eine Leerzeile.
Der Quellcode <p> für Absatz muss nicht gesondert eingegeben werden.

Formal noch zu regeln sind jene Stellen, die einen neuen Zeilenanfang erfordern aber keinen neuen Absatz bilden. Man kann sie zwar derzeit schon mit einem weichen Zeilenumbruch darstellen, will man diesen aber generell aufheben, wird auch dieser Zeilenanfang aufgelöst.
Geht ein Absatz über das Seitenende hinaus auf der nächsten Seite weiter, wird der auf der nächsten Seite befindliche Teil des Absatzes markiert und mit dem Stile-Befehle ›Fortgesetzter Absatz auf neuer Seite‹ ausgezeichnet.

Zeilenumbrüche, Silbentrennung

Die Zeilengenauigkeit wird eingehalten. Bei Zeilenumbrüchen werden – im Gegensatz zu Absätzen – weiche Zeilenumbrüche gesetzt. Silbentrennungen am Zeilen- und Seitenende werden übernommen.
Die Silbentrennung am Zeilenende wird einheitlich mit einem einfachen Bindestrich geschrieben (Minus + Shift). Zu prüfen ist, ob dafür nicht typografisch einheitlich der bedingte (weiche) Trennstrich gesetzt werden sollte.
Freud verwendet manchmal einen Doppelstrich, der wird nicht abgebildet. Das Minuszeichen (bzw. siehe weiter unten wird stillschweigen jedenfalls gesetzt, auch wenn Freud kein Abtrennungszeichen setzt oder ein doppeltes verwendet.

Tabellen und Skizzen

Diese werden grafisch und in ihrer Beschriftung originalgetreu nachgebildet.
Technischen Fragen zur Darstellung und Umschrift von Tabellen und Skizzen sind noch zu lösen.

Marginalien, Notizen und Angaben am Seitenrand

Marginalien werden mit der entsprechenden Drupal-Eingabefunktion im Stil-Menü gekennzeichnet. Noch offen ist die Handhabung von

  • Langen Einfügungen
  • Einfügungen in Form von eingeklebten Zusätzen
  • Randnotizen Freuds
  • Randbemerkungen durch den Autor – z.B. bei Druckfahnen (Druckvorstufen eines Werkes), in Typoskripten (Druckvorstufen eines Werkes), oder in Druckwerken anderer Autorinnen.
  • Anmerkungen zu Seitenangaben, Hinzufügungen, die – was nicht immer zu bestimmen ist, entweder von Freud oder Herausgebern bzw. Druckern stammen.

Fußnoten

Wenn in der handschriftlichen Version einer Manifestation Fußnoten gesetzt sind, werden diese in der diplomatischen Umschrift in der Formatierung des Originals übernommen und vorerst nicht als solche gekennzeichnet. Für den erste, vorläufigen Textvergleich einer Reinschrift mit der Fassung der Erstausgabe werden die Fußnoten jeweils anschließend an den jeweiligen Absatz gesetzt.

Für den TEI-Textvergleich werden die Fußnoten mit der entsprechenden Drupal-Eingabefunktionen im Stil-Menü gekennzeichnet:
Fußnote Absatz
Fußnote Absatz ff
Endnote Absatz
Endnote Absatz ff
Endnote Nummerierung
Fußnote Nummerierung

Überschreibungen, Einfügungen

Bei Überschreibungen wird in der Regel nicht versucht, überschriebene Buchstaben zu entziffern und die Überschreibung wird auch nicht gesondert ausgezeichnet. In besonderen Fällen erfolgt eine gesonderte editorische Anmerkung.
Kurze Einfügungen (oberhalb und unterhalb der Zeile wird nicht differenziert) werden mit der entsprechenden Drupal-Eingabefunktion im Stil-Menü gekennzeichnet und sind hochgestellt.
Einfügung fremder Hand: Wenn sich in einem Manuskript neben Freuds Handschrift noch von anderer Hand etwas geschrieben findet, wird das mit dem entsprechenden Befehl aus dem Stil-Menü codiert.

Streichungen     

Streichungen von ganzen Textpassagen, wie es bei Reinschriften üblich ist, werden nicht nachgebildet. Streichungen von Worten und Buchstaben im Sinnen von Korrekturen bedeuten, werden mit der entsprechenden Drupal-Eingabefunktion im Stil-Menü gekennzeichnet und nachgebildet.
Wort: gestrichenes Wort
b: gestrichener Buchstabe

Änderung der Wortfolge

Bei Änderungen der Wortfolge durch Freud in den Autographen wird die von ihm gewünschte Wortfolge in der Umschrift geschrieben und mit der Formatvorlage “Änderung der Wortfolge” aus dem Drupal-Stil-Menü ausgezeichnet.

Einklebungen von Textstellen

In wenigen Fällen (etwa bei Entwürfen) verfasste Freud Einfügungen, die er dann an ansprechender Stelle im Text einklebte und darunter die Stelle markierte, an der diese dann eingesetzt werden sollten.

In einem ersten Schritt wird die ursprüngliche Textseite diplomatisch markiert, wobei der eingeklebte Textteil weggeklappt ist.
In einem zweiten Schritt erfolgt die Transkription der eingeklebten Stelle – gesondert auf einer zweiten Seite. (Ggf. wird dann auch noch die Rückseite des eingeklebten Zettels berücksichtigt.)
In einem nächsten Schritt wird dann die Hinzufügung an die von Freud vorgesehen Stelle gesetzt werden und mit einem noch zu definierenden Formatvorlage aus dem Drupal-Stil-Menü ausgezeichnet. Für den Textvergleich wird nur der korrigierte Text verwendet.

Hervorhebungen (kursiv, fett, Unterstreichung, Sperrung)

Diese Hervorhebungen werden vom Original übernommen.
Für kursiv, fett und Unterstreichung gibt es auf der Eingabeleiste die entsprechenden Drupal Formatvorlagen.

Sperrungen kommen im handschriftlichen Nachlass nicht vor. In Reinschriften wurden.
Unterstreichungen in Druckvorstufen (Hervorhebungen von Textstellen oder Namen) im gedruckten Werk selbst oft mit einer Sperrung oder Kursivsetzung wiedergegeben.
Für Sperrungen findet sich im Stil-Menü der entsprechende Eingabebefehl. Bei der Sperrung ist das entsprechende Wort, die entsprechende Textstelle vom ersten Buchstaben bis zum letzten Buchstaben zu markieren, die davor oder dahinter folgende Lehrstelle ist nicht zu markieren.
Im Drupal-Format ist der gesperrte Text formal nicht ganz korrekt abgegrenzt von nicht entsprechend formatierten Text. Es ist ungewiss, ob das zu beheben sein wird.

7. Interpunktion

In der diplomatischen Umschrift werden Offensichtliche Satz- und Interpunktionsfehler werden bei der diplomatischen Umschrift der entsprechenden Werk-Manifestation und im Briefwerk nicht korrigiert, sondern laut Vorlage übernommen.
Aber die Zeichen werden nicht nach dem originalen Schriftbild (also ob dieser Strich länger oder kürzer erscheint), sondern in Hinblick auf die Funktion typografisch korrekt gesetzt.

Ausnahme sind die stillschweigende

  • Vereinheitlich des Zeichens für Silbentrennung, Bindestriche, die einheitlich als Halbgeviertstriche gesetzt werden,
  • Wenn in einer Druckschrift mehrere Punkte gesetzt werden, dann wird zwischen diese jeweils ein Leerzeichen gesetzt.
  • Klammern: Setzt Freud in seinen Handschriften eine Klammer, wird diese immer stillschweigend durch eine runde Klammer abgebildet. Fehl die zweite Klammer, wird sie nicht ergänzt.

Offensichtliche Satz- und Interpunktionsfehler werden bei der diplomatischen Umschrift der entsprechenden Werk-Manifestation und im Briefwerk nicht korrigiert, sondern laut Vorlage übernommen.
„Falsche” Setzung und Auslassungen von Satzzeichen werden originalgetreu wiedergegeben.
Eine Ausnahme bildet am Satzende das fehlende Zeichen für Silbentrennung, dieses wird stillschweigend ersetzt.

Komma

Freud setzt die Satzzeichen oft sehr tief, so dass man sie bei der Transkription dann auch leicht übersehen kann. Freud lässt sie auch immer wieder weg, das gilt insbesondere für das Komma (den Beistrich) am Zeilenende, da ihm das Zeilenende als ausreichende Zäsur dient. Das wird in der diplomatischen Umschrift nicht ergänzt.

Freud folgte nicht konsequent den damals gebräuchlichen Regeln zur Interpunktion.
Zur Setzung des Kommas stellte Adelung (1782) fünf Regeln auf, danach hat ein Komma bei Einschüben, bei Appositionen, bei konjunktionalen Nebensätzen, bei Relativsätzen und bei Aufzählungen zu folgen. Die fünfte Regel bei Aufzählungen lautete bei ihm: "Zwischen mehreren Subjecten und Prädicaten, ingleichen zwischen mehreren Bestimmungswörtern, wenn sie nicht mit und oder oder verbunden sind. Zwischen mehreren Subjecten: Ehre, Gut, Leben, kurz, alles ist in Gefahr. Zwischen mehrern  Prädicaten: ich habe ihn gesehen, gesprochen,[1] und umarmet. Zwischen mehrern Bestimmungen,es seyn Adjectiva oder Adverbia: ein fleissige, tugend-hafter, wohlgesitteter, junger Mench; er war groß, reich, wohl gebildet und geehrt. Einzelne Begriffe, welche mit und oder oder verbunden werden, bedürfen keines Comma, wohl aber ganze Sätze.“ (Adelung 1782/1971, 795)
Den Höhepunkt der Regelquantität bildet zu jener Zeit jedoch die Lehre von der Interpunktionvon Johann Friedrich Heynatz (1782/2006). Auf 67 Seiten wird ein Regelwerk der Interpunktion präsentiert, welches nahezu alle nur erdenklichen Gebrauchsmöglichkeiten der einzelnen Satzzeichen darlegt.
Übersichtlichere Regeln finden sich wiederum in Druckhandbüchern dieser Zeit.
Die Normierung der Interpunktion im 19. Jahrhundert geht vor allem von Heyse (1849/1972) und Duden (1876, Schulorthographie 1881) aus.       
Masalon (2014, 163) fasst zusammen: „Mit dem 19. Jahrhundert hat sich die Interpunktion im Bereich redigierter/gedruckter Texte so weit entwickelt und etabliert, wie sie zu einem Großteil mit der heutigen vergleichbar wäre.“

[1] Das Komma nach „gesprochen“ wäre demnach eigentlich als ein (Druck-)Fehler anzusehen.

Nummerierung, Aufzählungen

Diese ist bei Freud in Manuskripten oft inkonsistent. Diese Inkonsistenz wird in der diplomatischen Umschrift übernommen. Die Nummerierung wird über den Drupal-Eingabebefehl ausgezeichnet. 

Apostroph

Die Setzung hat je nach Funktion mit definiertem Zeichen zu erfolgen. Das gilt für alle Umschriften. Falsche Setzungen fallen zwar mitunter im Text zwar nicht auf, sind aber trotzdem zu vermeiden. In Werktiteln wird die Setzung des Apostrophs durch ein falsches Zeichen nicht übernommen und muss in folgender typografisch korrekten Weise gesetzt werden. 

Zeichen

Bezeichnung

Apple

unicode

’           

Apostroph (typografisch korrekt)

Alt + Shift +#

U+2019

Zu klären ist, welche Formen von Apostroph in welchen Sprachen typografisch zu unterscheiden sind.
Das Apostroph ist jedenfalls vom „einfachen Anführungszeichen oben“ zu untersceieden. 

Klammern

Wenn Freud in einem handschriftlichen Text Klammern setzt so unterscheiden sich die an den Anfang gesetzten mitunter von der schließenden Klammer, Freud verwendet dazu einen Strich, eckige und runden Klammern.
Es werden in der Umschrift stillschweigend ausschließlich runde Klammern gesetzt, um zwischen editorischen Eingriffen in den Text, die in eckige Klammern gesetzt sind, und den Klammern, die Freud verwendete, zu unterschieden.

Zeichen

Bezeichnung der Klammern

Apple

windows

unicode

(

Klammer auf

Shift + 8

 

 

)

Klammer zu

Shift + 9

 

 

[

eckige Klammer auf

Alt + 5

 

 

]

eckige Klammer zu

Alt + 6

 

 

{

geschwungene Klammer auf

Alt + 8

 

 

}

geschwungene Klammer zu

Alt + 9

 

 

Anführungszeichen

Anführungszeichen werden nach Möglichkeit analog zum Original gesetzt. Für das „Anführungszeichen unten“ gibt es im Menü „Sonderzeichen“ den entsprechenden Eingabebefehl. 

Zeichen

Bezeichnung

Apple

windows

Deutsches Anführungszeichen unten

Alt + Shift + W

Alt + 0132

deutsches Anführungszeichen oben

Alt + 2

Alt + 0147

deutsches einfaches Anführungszeichen unten

Alt + S

 

deutsches einfaches Ausführungszeichen oben

Alt + #

 

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französisches Anführungszeichen Anfang

Alt + Shift + Q

Alt + 0187

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französisches Ausführungszeichen Ende

Alt + Q

Alt + 0171

französisches einfaches Anführungszeichen Anfang

Alt + Shift + N

 

französisches einfaches Ausführungszeichen Ende

Alt + Shift + B

 

In Beitexten werden Titel zwischen einfache französische Klammern gesetzt. 
Im Werkverzeichnis werden französischen Klammern in der Titelschreibung nach Regeln gesetzt, die andernorts beschrieben werden.

Zu Viertelgeviertstrich (Kurzstrich) und Bindestrich-Minus

In der Typografie ist der Viertelgeviertstrich ein waagerechter Strich, ein Geviert lang.
Das Zeichen Bindestrich-Minus wurde mit der Schreibmaschine eingeführt. Man unterschied nicht typografisch zwischen den Zeichen und Bindestrich, Gedankenstrich und Minuszeichen wurden über den gleichen Tastenanschlag wiedergegeben.
Auf dem Computer wurde dies im Alltagsgebrauch übernommen.
In der Grafik und m Druckereigewerbe differenziert man.

Minuszeichen (mathematisches Symbol)

In Verwendung als mathematischer Operator (Subtraktion), als Vorzeichen (unäres Minus) für einen Fehlbetrag und als Vorzeichen für negative Zahlen.
In der Typografie ein Kurzstrich (Viertelgeviertstrich)
Eingabebefehl typografisch korrekt

 

macOS

Windows

Html-code

unicode

Minuszeichen

minus

minus

 

U+2212

Bindestrich/Divis (verbindet Wörter)

In der diplomatischen Umschrift wird in Hinblick auf die Funktion als Interpunktion (und nicht nach dem Schriftbild) eine Unterscheidung zwischen Gedankenstrich und Bindestrich getroffen.
Eingabebefehl bisher: Minustaste
Eingabebefehl typografisch korrekt

 

macOS

Windows

Html-code

unicode

Ergänzungsstrich

 

 

 

U-2010

Vor und nach dem Bindestrich setzt man kein Leerzeichen.
Verwendung:
Der Bindestrich / Viertelgeviertstrich (verbindet Wörter)
Verwendung:

  • Zusammensetzungen mit Abkürzungen, Einzelbuchstaben und Ziffern (Dipl.-Psych., H-Milch, i-Punkt, 100-prozentig)
  • Substantivisch gebrauchte Wortgruppen (das Entweder-oder)
  • Zusammensetzungen aus gleichrangigen Adjektiven (manisch-depressives Verhalten)
  • Zusammensetzungen mit Wortgruppen (Kopf-an-Kopf-Rennen)
  • Zusammensetzungen mit Eigennamen als hinterem Bestandteil (Möbel-Schmidt)
  • Zusammensetzungen gleichberechtigter Eigennamen (Rheinland-Pfalz)
  • Koppelungsstrich bei zusammengesetzten Wörtern, zu deren Verdeutlichung (Technik-Seminar)
  • Aus dem Englischen stammende Substantivierungen aus Verb plus Adverb (Make-up, Stand-by)
  • Ergänzungsstrich (Hoch- und Tiefbau)
  • Formalisierte Datumsschreibweise (2919-12-26)

Ergänzungsstrich

Bei zwei oder mehreren aufeinanderfolgenden Wörtern, die entweder das Grundwort oder das Bestimmungswort teilen, kann dieses geteilte Wort durch einen Ergänzungsstrich eingespart werden: Grund- und Ergänzungswort; Grünspechte und -finken.
Eingabebefehl bisher: Minustaste
Eingabebefehl typografisch korrekt

 

macOS

Windows

Html-code

unicode

Ergänzungsstrich

 

 

 

U+2011 [???]

Geschützter Bindestrich

Dieser wird eingesetzt, wenn nach einem Bindestrich kein automatischer Zeilenumbruch stattfinden darf – zur Unterscheidung vom weichen Trennstrich.
Eingabebefehl bisher: Minustaste
Eingabebefehl typografisch korrekt

 

macOS

Windows

Html-code

unicode

Geschützter Bindestrich

 

 

 

U+2011 [???]

Silbentrennung am Zeilenende
Die Silbentrennung am Zeilenende erfolgt derzeit über Minus + Shift + Enter.

Bedingter (weicher) Trennstrich, “weicher Zeilenumbruch”

Wenn am Zeilenende das Wort getrennt, also an der Trennstelle umbrochen wird, erscheint an dieser Stelle am Zeilenende ein Trennstrich. Wird das Wort nicht umgebrochen, wird kein Trennstrich dargestellt.
OCR-Lesungen und unsere bisherigen weichen Zeilenumbrüche insgesamt verwenden das Minuszeichen. Kann man ein Programm schreiben, dass dieses Minus automatisiert ersetzt?
Oder belassen wir es dabei – auch weil die OCR Lesung das durchgängig einsetzt.- Der Schaden wäre nur, dass ab und an ein Wortgebilde mit einem Minuszeichen am Zeilenrand bei Aufhebung des weichen Zeilenumbruchs dieses Minus verliert, was man dann noch korrigieren müsste.
Typografisch korrekt für den weichen Zeilenumbruch wäre die Verwendung des Html Code: “shy”
Eingabebefehl typografisch korrekt

 

macOS:

Windows

Html-code

unicode

Bedingter, weicher Trennstrich

 

 

shy

U+00AD

Gedankenstrich / Halbgeviertstrich

Hat trennende Funktion, dient der Gegenüberstellung.
Eingabebefehl typografisch korrekt

  • Unicode: U-2013
  • Windows: Alt + 0150
  • macOS: Alt + minus

Vor und nach dem Gedankenstrich ist ein Leerzeichen zu setzen.
Verwendung:

  • Einschub in Sätzen
  • Anhänge in einem Satz (Sie können das so machen – aber dann richtig!)
  • Gegenstrich (Simmering – Kapfenberg)
  • Minuszeichen bei Rechnungen (23 – 17 = 6)
  • Kein Leerzeichen gesetzt.
  • Wenn der Gedankenstrich im Sinne von "bis" verwendet wird (1902–1938), bei Uhrzeiten (19.00–22.00)
  • Streckenstrich: (Wien–Paris)
  • Wörterbücher: Englisch–Deutsch
  • Als Zeichen für "minus": –2° C
  • Geldbeträge €15,–

Geviertstrich, Spiegelstrich

In der Typografie ein waagerechter Strich, ein Geviert lang.
In Verwendung als Spiegelstrich, in Tabellen, in anderen Sprachen als Gedankenstrich z.B. im Englischen ohne Leerzeichen (bestenfalls von "hair spaces" umschlossen). Im Zeitgenössischen Englisch wird auch der Halbgeviertstrich

Wir lösen diesen stillschweigen in einen Halbgeviertstrich auf.

 

macOS

Windows

Html-code

unicode

Geviertstrich, Spiegelstrich

Alt+Shift+-

Alt+0151

 

U+2014

Eingabefunktionen Übersicht: 

 

Bezeichnung

Apple

Windows

Unicode

-

Minuszeichen (mathematisches Symbol)

minus

minus

U+2212

-

Bindestrich-Minus

minus

minus

U+002D

 

Bindestrich, kurzer Viertelgeviertstrich

 

 

 

 

Bindestrich/Divis

 

 

U+2010

 

Ergänzungsstrich

 

 

 

 

Bedingter (weicher) Trennstrich

Trennstrich (Silbentrennung am Zeilenende)

 

 

U+00AD

 

Geschützter Bindestrich,

wenn nach einem Bindestrich kein automatischer Zeilenumbruch stattfinden darf.

 

 

U+2011

 

Halbgeviertstrich / Langstrich / Gedankenstrich

Alt + -

Alt + 0150

U-2013

 

Geviertstrich, Speigelstrich

Alt+Shift+-

Alt+0151

U+2014

Abkürzungszeichen / Reduplikationsstrich / Geminationsstrich

Nasalstriche oder Reduplikationsstriche über den Konsonanten „m“ oder „n“ zur Konsonantenverdopplung sind keine diakritischen Zeichen sondern und stehen über Konsonanten wie “m” oder “n” und zeigt deren Verdoppelung an. Zum Beispiel steht „Sum̅e“ für „Summe“. oder “gewon̅en” für “gewonnen”.  
Der Nasalstrich ist ein Abkürzungszeichen und wird über Konsonanten in Form eines Überstrichs (oder einer Tilde oder eines Hakens) dargestellt und verzeichnet die Abkürzung einer Verdopplung.
Freud bedient sich dessen häufig in den Texten, die er in kurrenter Schrift verfasst. Mitunter fehlt der Geminationsstrich und wird in der diplomatischen Umschrift stillschweigend ergänzt.
Es steht derzeit in HTML-Drupal für den Geminationsstrich in den Sonderzeichen jeweils ein Zeichen für “m” und “n” zur Verfügung, aber die grafische Auflösung ist nicht zufriedenstellen und kopiert man das Zeichen aus der Edition in einen Word-Text, wird das Zeichen nicht mehr übernommen.
Abkürzungszeichen sind keine diakritischen Zeichen.

Für die Geminationsstriche werden die Sonderzeichen „m̄" und „n̄" verwendet.  
In
Unicode gibt es zwei Blöcke

U+0304: m̄, n̄ oder U+0305: M̅, m̅, N̅, n̅

Überstrich

Das ist ein Strich über ein oder mehrere Wörter, er hat je nach Kontext eine andere Bedeutung. Er ist bisher bei Wörtern nicht vorgekommen, aber bei Freuds Abkürzungen von Jahreszahlen wäre auch der Überstrich eine Opotion, z. B. wenn Freud beim Datum statt 1895 „95“ mit Überstrich schreibt.Dafür gibt es im HTML-Drupal-Menü über die Kategorie “Stil” ein Instrument zur Auszeichnung.
Der Eingabebefehl für den Überstrich in HTML-Drupal für die Abkürzung von Jahreszahlen (wenn Freud z. B. beim Datum statt 1895 „95“ mit Überstrich schreibt) findet sich im Stil-Menü. 

8. Buchstaben

Diakritische Zeichen

Diakritische Zeichen der lateinischen Schrift in Namen und Texten werden übernommen.
Diakritische Zeichen oder Diakritika (Singular Diakritikum, Diakritikon; zu griech. διακρίνειν diakrinein, „unterscheiden“) sind Zeichen, die als Zusatz an Buchstaben angebracht sind. Sie zeigen die Aussprache oder die Betonung an und haben in verschiedenen Sprachen jeweils andere Funktionen. Dargestellt sind sie als Häkchen, Bögen, Punkte, Striche, Wellenlinien oder eigenen Buchstaben.

Im Deutschen gibt es als diakritische Zeichen nur die Umlaute ä, ö und ü.

Französische Sonderzeichen: 16 Zeichen mit Akzent, Trema und Cedille (à, â, æ, ç, è, é, ê, ë, î, ï, ô, œ, ù, û, ü, ÿ)

Ungarische Sonderzeichen: 18 Zeichen á, cs, dz, dzs, é, gy, í, ly, ny, ó, ö, ő, sz, ty, ú, ü, ű, zs

Tschechische Sonderzeichen: á, č, ď, é, ě, í, ň, ó, ř, š, ú, ů, ý, ž

Portugiesische Sonderzeichen: à, á, â, ã, ç, é, ê, í, ó, ô, õ, ú

Zeichen

Name

apple

Unicode

Æ

Ligatur aus A und E

 

 

æ

Ligatur aus A und E

Alt - ä

 

Œ

offenes ö

 

 

œ

offenes ö

Alt + ö

 

´

Akut, accent aigu (Schrägstrich von links unten nach rechts oben)

 

U+00B4

`

Grave, accent gave (Schrägstrich von links oben nach rechts unten)

 

U+0060

ä

Trema (2 waagrechte Punkte)

Alt + u +a

U+2018

ˆ

Akzentzeichen Zirkumflex

Alt + Shift + K

 

Macron:

Das Macron (vom griechischen Adjektiv μακρό / makron / lang, Plural Makra) ist ein waagerechter Strich über dem Buchstaben und kennzeichnet ein die Aussprache eines Buchstabens oder die Betonung eines Vokals und ist im Vergleich zum Nasal- oder Überstrich ein diakritisches Zeichen.

Altgriechisches Alphabet

In Freuds Texten sind Begriffe und Textstellen mitunter auch in altgriechischer Schrift geschrieben.
Diese Schreibung wird übernommen und im Anmerkungsapparat mit der entsprechenden Übersetzung verzeichnet.

Zeichen

 

Name (deutsche Transkription)

Aussprache

Α, α

a

Alpha (ἄλφα)

[a], []

Β, β

b

Beta (βῆτα)

[b]

Γ, γ

g

Gamma (γάμμα)

[g]

Δ, δ

d

Delta (δέλτα)

[d]

Ε, ε

e

Epsilon (ἔ ψιλόν), ursprünglich Ei (εἶ)[1]

[e]

Ζ, ζ

z

Zeta (ζῆτα)

[zd], [dz]

Η, η

ē

Eta (ἦτα)

[ɛː]

Θ, θ

th

Theta (θῆτα)

[tʰ]

Ι, ι

i

Iota (ἰῶτα)

[i], []

Κ, κ

k

Kappa (κάππα)

[k]

Λ, λ

l

Lambda (λάμβδα)

[l]

Μ, μ

m

My (μῦ)

[m]

Ν, ν

n

Ny (νῦ)

[n]

Ξ, ξ

x

Xi (ξῖ)

[ks]

Ο, ο

o

Omikron (ὄ μικρόν)

[o]

Π, π

p

Pi (πῖ)

[p]

Ρ, ρ

r(h)

Rho (ῥῶ)

[r], [rʰ]

Σ, σ

s

Sigma (σῖγμα)

[s], [z]

Τ, τ

t

Tau (ταῦ)

[t]

Υ, υ

y
bei αυ, ευ, ου: u

Ypsilon (ὔ ψιλόν)

[y], []

Φ, φ

ph

Phi (φῖ)

[pʰ]

Χ, χ

ch

Chi (χῖ), ursprünglich Chei (χεῖ)

[kʰ]

Ψ, ψ

ps

Psi (ψῖ)

[ps]

Ω, ω

ō

Omega (ὦ μέγα)

[ɔː]

Weitere Satzzeichen und Sonderzeichen

Viele für die Transkription erforderliche Sonderzeichen finden sich bereits in der digitalen Ausgabe im Bearbeitungsmodus beim Eingabefeld von Texten. 

Zeichen

Bezeichnung

Apple/

windows

Unicode

HTML

©

Copyright

Alt + G

 

 

 

/

Schrägstrich / Slash

Shift + 7

 

 

 

\

Umgekehrter Schrägstrich / Backslash

alt + shift + 7

 

 

 

|

senkrechter Strich / Pipe

alt + 7

 

 

 

±

Plus-Minus

alt + +

 

 

 

~

Tilde

alt + N (danach Leertaste)

 

 

 

£

Britisches Pfund Sterling

 

 

&#163

&pound

ƒ

Währungszeichen Florin

alt+F

 

 

 

Zeichen für Summe

alt+w

 

 

 

±

Plusminuszeichen

alt++

 

 

 

Zeichen für unendlich

alt+,

 

 

 

Absatzzeichen

Alt + 3

 

 

 

Kreuzzeichen

Alt + t

 

 

 

Unleserliche Zeichen, unsichere Lesung

Die entsprechenden Worte und Buchstaben werden in eckige Klammer gesetzt, dabei wurde [das spanische Fragezeichen [¿] eingesetzt, das – anders als der Buchstabe „x“ sonst im Text keine Verwendung findet.

freud-edition.net

Bedeutung

[¿]

unleserliches Zeichen

[¿¿¿]

unleserliches Wort

[¿¿¿ … ¿¿¿]

unleserliche Wortfolge

[¿]

unleserliches Zeichen, gestrichen

[¿¿¿]

unleserliches Wort, gestrichen

[¿¿¿¿¿¿]

unleserliche Wortfolge, gestrichen

[b]

unsichere Lesung eines Buchstabens

[Wort]

unsichere Lesung eines Wortes

9. Orthographie

Bei den überlieferten handschriftlichen Textzeugnisse Freuds wird in diplomatischer Umschrift die Orthographie des Originals, alle alternative Schreibweisen, Abkürzungen, Kürzel und Begriffssymbole übernommen. Das gilt auch für die Groß- und Klein- sowie die Zusammen- oder Getrenntschreibung.

Abgesehen davon, dass sich die Vereinheitlichung der deutschen Rechtschreibung erst 1901 mit der 2. Orthographischen Konferenz in Berlin durchzusetzen begann, finden sich bei Freud in seinem ganzen handschriftlichen Werk Besonderheiten in der Rechtschreibung und in der Zeichensetzung.
In einem Beispiel aus 1895, im ersten Absatz der Krankengeschichte von ›Katharina‹ aus den ›Studien zur Hysterie‹ finden wir den gedruckten Text noch nach den alten Regeln gesetzt. Katharina spricht Freud mit „Ist der Herr ein Doctor“an und klagte ihm über einen Zustand von „Atemnoth“, deren Ursache Freud zu „rathen“ suchte.
Im Druckwerk ist der Unterschied der Rechtschreibung vor und nach der 2. Orthographischen Konferenz deutlich. Es wäre anhand der Briefe und der frühen Manuskripte im Vergleich zu späteren Textzeugnissen zu prüfen, wieweit Freud danach auch seine „private“ Rechtschreibung geändert hat, z.B.:
Theil, Urtheil, Irrthum, Eigenthümlichkeit – aber: wol, allmälich,
fixirt, aber: ergiebt
Complex, specifisch Hallucination,
Ersparniß, dieß.

Zu diesen Besonderheiten der Schreibweise von Worten finden sich entsprechende Anmerkungen und Einträge im Register.
Bei den überlieferten handschriftlichen Textzeugnisse Freuds werden in diplomatischer (buchstaben- und zeichengetreuer) Umschrift Interpunktion und Orthographie des Originals, alle alternative Schreibweisen, Abkürzungen, Kürzel und Begriffssymbole übernommen. Das gilt auch für die Groß- und Klein- sowie die Zusammen- oder Getrenntschreibung. Ebenso übernommen werden Einfügungen, Streichungen, Verschreibungen und Überschreibungen des Autors. Gleiches gilt für das Hochstellen von Buchstaben „Dr und die Verwendung von „u“ / „v“ bzw. „U“ / „V“ (z. B. „Zevs“).
Siehe oben: Hoch- und Tiefstellungen von Buchstaben, Verdoppelungsstriche (Geminationsstrich) bei „m“ und „m“ und der Abkürzungsstrich, z.B. über Jahreszahlen mittels Strich über die beiden letzten Zahlen werden übernommen (s.o.).
Setzt Freud über einem „u“ einen Querstrich, der keinen Umlaut anzeigen soll, dann wird dieser Querstrich nicht übernommen, ohne das gesondert auszuweisen, da dies der regulären Schreibweise eines „u“ in kurrenter Schrift folgt. Verschliffene Buchstaben, z.B. am Wortende, werden stillschweigend ausgeschrieben, ebenso weren sillschweigend Umlautzeichen ergänzt.
Erfolgen bei Schriften, die mit Schreibmaschine nach Diktat verfasst wurden, handschriftliche Ausbesserungen, die wahrscheinlich aus der Feder Freuds stammen, wird die Korrektur abgebildet, ohne die Änderung der Schrift auszuweisen, aber die Korrektur wird in diesem Falle markiert.

Viele Fragen der Zeichensetzung sind in den Regeln zur Manuskripteinrichtung des Instituts für Textkritik in Heidelberg behandelt. http://www.textkritik.de/satzregeln/satzvorgaben.htm [zuletzt aktualisiert am 31. Juli 2010]

Zur s-Schreibung

Die Lateinschrift kennt „s“ und „ß“. In Typoskripten Freuds findet sich nur das „s“ und kein „ß“.
Freuds s-Schreibung wird ausnahmslos übernommen, wenn der Text in Lateinschrift oder in Maschinenschrift verfasst ist.
Die Kurrentschrift kennt mehrere Formen der s-Schreibung. In der diplomatischen Umschrift dieser Edition von in Kurrentschrift abgefassten Texten werden aber nur „s“ und „ß“ verwendet. Das Doppel-, das Lang- und das Rund- „s“ werden mit „s“ wiedergegeben.
Das scharfe „ß“ wird in jedem Fall übernommen. Das „sz“ wird als scharfes „ß“ transkribiert.

Lange s  „ſ“ (gibt es nur als Kleinbuchstabe)

Rundes s

Scharfes ß

Synonyme im Deutschen

Lang-s

kleines Lang-s

Schaft-s

Synonyme im Deutschen

Rund-s,

Kurz-s,

Kleinbuchstaben-s,

Minuskel-s

 

Englisch: long s, medial s, descending s

Französisch: s long

Spanisch: s larga

Italienisch: s lunga

Unicode-Bezeichnung: Latin small letter long s

Englisch: short s, lowercase s;

Französisch: s rond, notre s

Unicode-Bezeichnung: Latin small letter s

 

Bildet den ersten Teil der Ligatur „ſʒ“ und „ſs“, die im Deutschen dann zu Buchstaben „ß“ führten.

 

*

Position:

Anlaut-s

Inlaut-s

Silbenanfang-s

Position:

Schluss-s (engl: terminal s, final s)

Auslaut-s

 

Die beiden zu Zeiten Freuds gebräuchlichen Regelungen der s-Schreibungen haben Adelung und Heyse formuliert und propagiert.

Das lange s „ſ“ kam früher in allen romanischen, deutschen, englischen, skandinavischen und westslawischen Schriften vor. Es entstand im Übergang von der Majuskelschrift (die nur Großbuchstaben kannte), zur Minuskelschrift. Diese Halbunzial-Schrift (5.-8.Jhd) kannte schon Ober- und Unterlängen. Daraus entstand die karolingische Minuskelschrift (9.-12.Jhd). Aus ihr entwickelten sich die gebrochenen Schriften – der Fraktur-Satz für den Druck und als Schreibschrift die Kurrentschrift, auch deutsche Schreibschrift genannt; eine Variante davon ist die Sütterlinschrift, eine andere die in Skandinavien bis ins 19. Jahrhundert gebräuchliche „Gothisk skrift“.

Das lange s „ſ“ bildet auch den ersten Teil der Ligatur „ſʒ“ und „ſs“, die im Deutschen dann zu Buchstaben „ß“ führten. In den Antiqua-Schriften, die Aldus Manutius, ein venezianischer Typograf, Buchdrucker und Verleger 1501 entwickelte und die sich in den anderen Sprachräumen durchsetzte, wurde das lange s „ſ“ ab dem 18. Jhd unüblich und in Antiqua gesetzten Texten in Deutscher Sprache wurde ab Mitte des 19. Jhd. kein langes s mehr verwendet außer in der Kombination „ſz“.

Duden 1880: „Zu merken ist, daß man in lateinischer Schrift s für ſ und s ohne Unterschied, ss für ſ ſ und ſs für ß anwendet. Statt ſs ist auch ß zulässig.“

Im Gefolge der 2. Orthographischen Konferenz wurde auch im Antiqua-Satz das ß-Zeichen vorgeschrieben und das Lange s war nicht mehr zu verwenden.

10. Abkürzungen

Die verschiedenen Abkürzungen, die Freud in seinen Schriften verwendet, werden in einem Abkürzungsverzeichnis aufgelöst und mit dem Register verbunden.

Freuds Abkürzungen sind voneinander kategorial zu unterscheiden:

  • Allgemein gebräuchliche Abkürzungen (z. B.) werden nicht verzeichnet.
  • Gebräuchliche Abkürzungen von Begriffen werden in das Abkürzungsverzeichnis aufgenommen.
  • Idiosynkratische Abkürzungen Freuds von Fachbegriffen oder Kürzel von Begriffen, werden in das Register und das Abkürzungsverzeichnis aufgenommen.
  • Allgemein, gebräuchliche Abkürzungen, wie etwas „z. B.“ und „u. dgl.“, kommen in handschriftlichen Textzeugnissen bei Freud oft in noch verkürzterer Form vor („zB“, „udgl“) oder „u“ für „und“.
  • Darüber hinaus kürzt Freud oft Wörter mit der der Endung „ung“ ab (statt „Verwendung“ findet sich „Verwendg“).

Wie in den beiden letzten Fällen in Hinblick auf das Register und Abkürzungsverzeichnis verfahren wird, ist noch nicht geklärt.

Bei Freud – etwa im „[Entwurf einer Psychologie]“ – finden sich zudem spezifische Formen von Abkürzungen, die Begriffe bezeichnen, die zusätzlich, je nachdem ob die dafür verwendeten Buchstaben in Lateinschrift oder in Kurrentschrift vorliegen, unterschiedliche Bedeutung haben.  
Diese spezifischen Symbole werden originalgetreu übernommen aber über das Register aufgelöst, wie etwa: Φ, ψ, ω / Q, Qἠ / N / N / ψN / Nsy / W, Ubw, Bew, Er

Die Währungsangaben Freuds werden im Original wiedergegeben und im Abkürzungsverzeichnis geführt.
Die verschiedenen Formen von Abkürzungen werden im Register und in einem Abkürzungsverzeichnis aufgenommen und aufgelöst. 
Zeitschriftennamen – Kurzfassung >  Index für Abkürzungen:
Es gibt verschiedene Standards für die Verwendung von Abkürzungen bei Zeitschriftennamen (z.B.: Grinstein, MPF, Luzifer-Amor, wissenschaftliche Register).
Für die digitale Edition werden die Namen entweder voll ausgeschrieben oder es wird eine einfache Abkürzung gewählt, die in einer Rubrik des Abkürzungsverzeichnisses geführt werden.

11. Namen von Patientinnen

Die Nennung von Namen in Werken und handschriftlichen Textzeugnissen berührt rechtliche, ethische und philologische Fragen. Hier ist besonders auf das Recht der Patientinnen auf Intimität und Persönlichkeitsrecht Rücksicht zu nehmen. Dem gegenüber steht, dass diese Menschen nicht nur Patientinnen sind sondern auch historische Persönlichkeiten, die das Ihre zur Entwicklung der Psychoanalyse beigetragen haben.

Literatur zur Kontroverse um die Nennung der Namen von Patientinnen siehe:
Schröter, Grubrich-Simitis

Die Namen von Patientinnen werden in den diplomatischen Umschriften jedenfalls so übertragen, wie sie im Original stehen, wenn diese Namen in anderen Publikationen schon offengelegt wurden.
Sie werden auch ohne Anonymisierung übernommen, wenn keine Indiskretionen damit verbunden sind.
Sie werden vom Original – meist – übernommen, wenn sie nur als Abkürzung vorkommen, oder nur der Vorname genannt ist.
In allen anderen Fällen werden in der diplomatischen Umschrift die Patientinnennamen anonymisiert. Ein entsprechendes – in diesem Falle internes – Register wird angelegt.
Die Namen in Faksimiles, soweit sie von der Library of Congress bereits veröffentlicht worden sind, werden nicht anonymisiert, weil sie schon öffentlich sind, aber als Information auf einem Bild und damit elektronisch über Suchfunktion nicht abrufbar. 
Die Nennung von Namen von Analytikerinnen, die als Zeitgenossinnen Freuds, die Repräsentantinnen der Theorie- und Institutionsgeschichte der Psychoanalyse sind und zudem auch teilweise Analysandinnen waren, wirft die gleichen ethischen und rechtlichen Fragen auf., wie die Veröffentlichung von Patientinnennamen. Aus deren Leben wurden in großem Stil bereits intime Details veröffentlicht, aber nicht selten hatten sie selber aus ihrem Leben und ihren Analysen öffentlich berichtet – in diesen Fällen werden im Rahmen dieser Edition ebenfalls keine Anonymisierung vorgenommen.
Wie bei der Edition von Patientenkalender und Krankengeschichten aus Institutionen vorgegangen wird, ist noch offen – im Zweifel wird von deren Veröffentlichung ganz abgesehen.

12. Textformate

Besonderheiten bei Briefen

Für die diplomatische Umschrift gelten grundsätzlich die oben angeführten Richtlinien.
Schreibweise von Namen: Bei der Umschrift werden die Namen so geschrieben, wie man sie im Text vorfindet. Sie werden mit dieser Schreibweise in das Namensregister eingespeist, in dem der Name aber als Begriff standardisiert ist. Das gilt auch für die Schreibung von Orten.
Die Drucksorten Freuds sind definiert durch ihr Papiermaß (Länge x Breite in cm) und den jeweiligen Briefkopf.

Gedruckte Briefköpfe (und das Papiermaß) werden typisiert (sowohl hinsichtich des Papiermaßes als auch des Briefkopfes) und in Drupal oder TEI auszeichnet und zudem werden sie als solche in den Text grafisch gestaltet einfügt.
In späterer Folge sollten wir Freuds Drucksorten typisieren (sowohl hinsichtich des Papiermaßes als auch des Briefkopfes) und in Drupal oder TEI auszeichnet und sie zudem sie als solche grafisch gestaltet einfügen.
Wie der gedruckte Briefkopf, Datum und die Anrede sowie das Incipit TEI-kompatibel codiert werden, ist noch zu lösen
Dann folgt ein Absatz, das Datum (ggf. mit dem Ort, nach einem weichen Zeilenumbruch die Anrede, dann wieder Absatz. Dann beginnt der Text des Briefes.
Am Ende des Briefes beginnen nach einem Absatz die Abschießenden Wirt du dann nach einem Weichen Zeilenumbruch die Unterschrift – z. B. „Dein Sigm“.
Wie die abschließenden Formulierungen und die Grußworte TEI-kompatibel codiert werden, ist noch zu lösen.

Bei den Briefen wird alles stillschweigend linksbündig gesetzt und bildet in diesen Fällen nicht das das Schriftbild des Originals ab.

Besonderheiten bei Typoskripten

Typoskripte werden hinsichtlich der Regeln für die diplomatische Umschrift wie Autografen behandelt.
Lediglich der Umgang mit den Tippfehlern stellt liegt bei den Typoskripten in einer Grauzone.
Die Tippfehler alle sklavisch zu übernehmen, macht wenig Sinn, da sie nicht durch Freuds Hand gesetzt wurden. Sie nicht zu übernehmen, widerspricht wiederum den sonst konsequent umgesetzten Richtlinien für die Umschrift und wäre zudem potentiell interpretatorischer Akt.
Korrekturen von Freuds Hand sind auszuzeichnen, dafür müsste ein Drupal-Stil Befehl vorgesehen werden.

Besonderheiten bei historischen Druckwerken

Für die diplomatische Umschrift der historischen Druckwerke gelten grundsätzlich die gleichen Richtlinien wir für die Autografen. Die Seiten- und Zeilenumbrüche sowie die Absätze, Fußnoten, etc. werden beibehalten. Es wird buchstaben- und zeichengenau transkribiert. Anführungseichen werden entsprechend dem Original gesetzt. Auch reine Druckfehler werden in der diplomatischen Umschrift übernommen. Zur Formatierung von Hervorhebungen (Kursivsetzungen, Unterstreichungen, Sperrungen und Fettschreibung) finden sich die gleichen Drupal Formatierungsoptionen wie für die Autografen.  Sperrungen werden bei allen Textstufen jeweils vom Original übernommen. Bei Gesperrt-Schreibung wird nur das eine Wort oder die Textpassage als gesperrt formatiert; bei Namen etwa ist nur der Familienname gesperrt gedruckt, Satzzeichen, Leerzeichen und Vornamen in Verbindung damit sind es nicht.
Sind in der gedruckten Version einer Manifestation Fußnoten oder Endnoten gesetzt, werden diese in der diplomatischen Umschrift übernommen und in Drupal ausgewiesen.

Die originalen Seitenzahlen werden – entsprechend codiert – übernommen.

Mit Titeln, die auf einer eigenen Seite stehen, wird derzeit inkonsistent verfahren: Manchmal ist er im Faksimile abgebildet, oft nicht. Wenn der Titel eines Textes auf einem eigenen Blatt steht und die Rückseite des Blattes ist leer, beginnt das Faksimile dieses Textes mit der 1. Seite des Textes und der Titel fehlt. Der Titel muss in diesen Fällen noch eingespeist werden. Müsste man auch die leere Rückseite abbilden, weil diese bei der Paginierung des Originals berücksichtigt ist?

Stillschweigenden Vereinheitlichungen:

Der Blocksatz ist aufgehoben und der Text ist linksbündig formatiert. Überschriften werden einheitlich linksbündig gesetzt und entsprechend ihrer Hierarchisierung ausgezeichnet.

Erscheint ein Text im Original in Spalten, dann wird der Satzspiegel der Spalte erhalten, nur werden die Spalten nicht nebeneinander, sondern untereinander gesetzt.

Die Absatzformatierung wird vereinheitlicht: Die Absätze beginnen linksbündig und sind durch eine Leerzeile gekennzeichnet. Sie sind in allen Textvarianten in HTML (Drupal) mit “Enter” ausreichend ausgezeichnet.  Die Marginalien werden vereinheitlicht und mit dem entsprechende Drupal-Stil-Befehl ausgezeichnet.

Nicht transkribiert werden: Kustoden, Druckvermerke in den Fußzeile, Bogennummern, Paratexte (Es war nie daran gedacht, diese zu transkribieren. Aber darin sind viele Angaben zur Verlagspolitik, den Disseminationsstrategien, über Auflagen und die grafische Gestaltung, die wir mit dokumentieren, weil wir über den gesamten Scan verfügen, dies kann man ggf. zu einem späteren Zeitpunkt auswerten und analysieren.

 13. Editortext

Referenztext für den Editortext ist in der Regel die Ausgabe letzter Hand.  An ihm orientieren sich Varianten-und Anmerkungsapparat. Beim Editortext kann die Formatierung von der Diplomatischen Umschrift abweichen, weicher Zeilenumbruch und Seitenumbruch könne also aufgehoben werden. Die Rechtschreibung des Originals und die Interpunktion werden aber beibehalten. Reine Druckfehler werden korrigiert und in einem editorischen Stellenkommentar ausgewiesen.

Die Formatierung für das wissenschaftliche Werk wird neu festgelegt und vereinheitlicht.

Für das Briefwerk und den handschriftlichen Nachlass gilt: Die diplomatische Umschrift ist gleichzeitig der Editortext, es erfolgt keine Neuformatierung. Im Falle einer Druckfassung wird diese berücksichtigt.

14. Erste Überlegungen zur Druckversion

Diese Richtlinien sind in Entwicklung und bilden nicht nur die Basis für das FWF-Projekt, sondern auch für das Langzeitprojekt der Gesamtausgabe.

Die Druckausgabe eines Werkes oder einer Korrespondenz dieser historisch-kritischen Edition sollte sich von seiner digitalen Version in seiner Anlage in nichts unterscheiden, Satzspiegel, Text, Anmerkungen im Text der hk-Ausgabe sollen in digitalem Format und im Print-Format identisch sein. Als Prinzip gilt in beiden Versionen, dass der Text selber möglichst von Anmerkungen freigehalten wird.
In der digitalen Form wird der textkritische Apparat zuschaltbar sein.

Aber auch für den Druck muss gelten, dass Text und Anmerkungen / Kommentare getrennt sind.

„Exemplarisch wird für zumindest eine Korrespondenz (Erstausgabe) und ein Werk, bei dem auch Entwurf und Reinschrift überliefert sind, eine Druckversion konzipiert, die der von Hans Zeller vorgeschlagene Trennung von Befund und Deutung folgt. Die Trennung der „Konstanten des Textes“ von den „Variablen der Rezeption“ [FN] bietet für die gedruckte Fassung den unschätzbaren Vorteil, dass die Anmerkungen und Kommentare im Laufe der Zeit dem jeweils aktuellen Forschungsstand angepasst werden können, ohne dass in den Textteil eingegriffen werden muss. Ein geeignetes Referenzsystem, das die Adressierung sowohl von Drucktext als auch digitalem Text ermöglicht, wird im Zuge des Projekts entwickelt.“ (Huber, 2011)
[FN] Höpker-Herberg, Elisabeth; Zeller, Hans (1993, 57); vgl. auch: Zeller, Hans, 1971

Diese Trennung könnte in einer Printversion folgende Form finden:

Inhalt der Druckfassung

  • Text
    • mit kuratierten Stellenkommentaren zu Ergebnissen des Variantenvergleichs
  • Werkbibliografie
    • Manifestationen zu Lebzeiten Freuds
    • historische Übersetzungen
    • Repräsentative Gesamtausgaben (GW, SFG, SE, ...)
  • Bibliografie der zitierten Texte und der zitierten Werke Freuds
  • Namensregister
  • Sachregister
  • Andere Register
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Quellen
  • Danksagung / Credits
  • Impressum

Inhalt des Kommentarbandes:

  • Kurze Einführung in das Werk (Zusammenfassung)
  • Bibliografischer Kommentar
  • Kommentar zur Textgenese
  • Kommentar zur Publikationsgeschichte
  • Kommentar zum Werk-Kontext
  • Kommentar zum zeitgeschichtlichen und biografischen Kontext.
  • Variantenapparat
  • Stellenkommentare
  • Biografische Anmerkungen
  • Inhaltlicher Kommentar, Interpretation (Struktur und Gehalt) / bei ausgewählten Werken
  • Rezeption, Bedeutung (bei ausgewählten Werken)
  • Metadaten zu den Textzeugnissen
  • Essays
  • Errata

15. Bibliografien, Signaturen

Hier folgt ein gesonderter Text.

16. Leserschaft

Kommentare, Korrekturen

Wenn die Arbeit an der Edition so weit fortgeschritten ist, dass Texte in ausreichender Zahl digital publiziert vorliegen, wird die Leserschaft zu Beiträgen, Kommentaren, Kritik und Korrekturen eingeladen, die veröffentlicht werden.

Sie werden getrennt von der Edition und entsprechend ausgewiesen publiziert und könnten späterhin zu einem nicht unwesentlichen Teil der Edition werden.
Sie sollten nach den aktuellen Rechtschreibregeln erstellt sein, da sie im vorliegenden Zustand übernommen werden. Das Editionsteam behält sich vor, Beiträge nicht zu übernehmen, wenn formal die Kriterien drastisch unterschritten oder die Anforderungen einer sachlichen und respektvollen Auseinandersetzung nicht erfüllt werden.

 

Literatur

Adelung, Johann Christoph (1782/1971):  Umständliches Lehrgebäude der deutschen Sprache, zur Erläuterung der deutschen Sprachlehre für Schulen. Band II [Nachdruck der Ausgabe Leipzig von 1782]. Hildesheim/New York (Documenta Linguistica)

Adelung, Johann Christoph (1781): Deutsche Sprachlehre. Zum Gebrauch der Schulen in den Königl. Preuß. Landen. Berlin

Adelung, Johann Christoph (1788/1978):   Vollständige   Anweisung   zur   Deutschen   Orthographie [Nachdruck der Ausgabe Leipzig von 1788]. Hildesheim/New York

Duden, Konrad (1876): Versuch einer deutschen Interpunktionslehre zum Schulgebrauch. Schleiz

Duden, Konrad (1881): Die neue Schulorthographie nach den Verordnungen der Ministerien von Preußen, Sachsen, Baden, Weimar, Braunschweig etc. mit einer kurzgefaßten Interpunktionslehre und einem ausführlichen Wörterverzeichnis. Nördlingen

Duden (1902):  Orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache.  7.  Auflage.  Leipzig/Wie

Duden (1903): Rechtschreibung der Buchdruckereien deutscher Sprache. Leipzig/Wie

Duden (1905):  Orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Achte Auflage.  Leipzig/Wien

Fichtner, Gerhard †; Hirschmüller, Albrecht (2013): Freud-Bibliografie. Teil 1 der Ergänzungen (›Neueinträge‹). Frankfurt am Main: Fischer. pdf-Datei, Stand 28.3.2014

Fichtner, Gerhard †; Hirschmüller, Albrecht (2013): Freud-Bibliografie. Teil 2 der Ergänzungen (›Addenda und Korrigenda zur ‹). Frankfurt am Main: Fischer. pdf-Datei, Stand 28.3.2014

FRBR: Arbeitsstelle für Standardisierung, Deutsche Nationalbibliothek (Hg.): Funktionelle Anforderungen an bibliografische Datensätze. Abschlussbericht der IFLA Study Group on the Functional Requiroments for Bibliographic Records. Deutsche Übersetzung 2006

http://www.ifla.org/files/assets/cataloguing/frbr/frbr-deutsch.pdf [2019 10 04].

FRBR: Functional Requirements for Bibliographic Records in English by

The International Federation of Library Associations and Institutions (IFLA) (ed.): Functional Requirements for Bibliographic Records. The Hague, Netherlands and K.G. Saur Verlag, Munich, UBCIM Publications: New series; vol. 19, 1998. https://www.ifla.org/publications/functional-requirements-for-bibliographic-records [2019 10 04]

Grubrich-Simitis, Ilse (1993): Zurück zu Freuds Texten. Stumme Dokumente sprechen machen. Frankfurt am Main: S. Fischer.

Heynatz, Johann Friedrich (1782/2006):  Die Lehre von der Interpunktion.  Zweite, durchgängig verbesserte Auflage [Nachdruck der Ausgabe Berlin von 1782].  Hildesheim et. al.

Heyse, Johann Christoph August (1849/1972):  Theoretisch-praktische deutsche Grammatik oder Lehrbuch der deutschen Sprache. Zweiter Band [Nachdruck der Ausgabe Hannover von 1849]. Hildesheim/New York (Documenta Linguistica)

Höpker-Herberg, Elisabeth; Hans Zeller (1993): Der Kommentar, ein integraler Bestandteil der historisch-kritischen Ausgabe? editio 7, 1993, 51-61.

Huber, Christian (2011): Projektentwurf für eine HKA des Druckwerkes Freuds (Druckversion).  Unpubliziertes Manuskript

Masalon, Kevin Christopher (2014): Die deutsche Zeichensetzung gestern, heute – und morgen (?): eine korpusbasierte, diachrone Untersuchung der Interpunktion als Teil schriftsprachlichen Wandels im Spannungsfeld von Textpragmatik, System und Norm unter besonderer Berücksichtigung des Kommas. Duisburg, Essen: Universitätsbibliothek 2014

Meyer-Palmedo, Ingeborg; Gerhard Fichtner (1999): Freud-Bibliographie mit Werkkonkordanz. 2. korrigierte und erweiterte Auflage. Frankfurt am Main: S. Fischer.

Tögel, Christfried (2015-2018): Sigmund Freud Gesamtausgabe. Band 1-13. Gießen: Psychosozial-Verlag.

Zeller, Hans (1971): Befund und Deutung. In: Zeller, Hans; Gunter Martens (Hg.) (1971): Texte und Varianten. Probleme ihrer Edition und Interpretation. München: Beck, 45-89.

 

Christine Diercks (2014-2021)

Erste, rudimentäre Richtlinien wurden 2013 (in Zusammenarbeit mit Christian Huber und Julian Roedelius) entwickelt und am 23.9.2014 an dieser Stelle vorgestellt.
Die Richtlinien wurden in den folgenden Jahren weiter differenziert.
In Zusammenarbeit Arbeit mit dem FWF-Forschungsteam wurden zur Vorbereitung der TEI Daten-Transformation die Eingabebefehle des Durpal-Sti-Menüs ergänzt. 

Letzte Fassung: 30.8.2021